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Sonntag, 18. Januar 2009

Sozialdemokratie in Hessen abgestraft


Hi world,

als Bayer alles was derzeit in Hessen vorgeht, heute verstehen zu wollen , das ist wohl schlecht möglich. Das fängt schon mit dem "Äppelwoi" an. Doch soviell glaube ich, verstanden zu haben:

Der Wähler hat die SPD hart abgestraft. Eine Denkzettelwahl , so "sagt man." Die Menschen wollen die Linken nicht. Erinnert alles zu sehr an DDR; an die "Ossis", Trabbi & Co.. - Und Koch habe gewonnen! wirklich? Das ist denke ich, nur die Hälfte der Wahrheit. Die CDU hat sich so gut wie nicht bewegt. Inhaltlich (:) ) und stimmentechnisch auch. Die Stammwähler, das Wahlvieh. Treu, unflexibel. - Für mich bedenklich und Zeichen des politischen Unverstandes ist jedoch das extreme Anwachsen der Liberalen. Die Menschen haben da wohl überwiegend noch nicht begiffen, dass sie sich damit den Wolf im Schafspelz gewählt haben. - Doch der Ypsilanti - Ärger hat überwogen. Emotionen sind ja sooooo schön unkontrollierbar.

Schon abartig, die Protagonisten eben jenes Neoliberalismus werden aktuell noch im Niedergang desselben von nahezu der doppelten Wählerschaft unterstützt. Blinde, die die Zeichen der Zeit (noch) nicht sehen können. Zeichen der politischen Unmündigkeit würde ich meinen. Allerdings kommt es auf meine Meinung ja nicht an....

Die nächsten Meldungen werden aus der hessischen Bankenlandschaft, aus Mainhattan kommen und die FDP wird unverschämter Weise noch viel mehr Kohle zu deren "Rettung" abfordern - und: .......... bekommen!



Samstag, 10. Januar 2009

Das Porzellan ist zertrampelt - Rosenthal insolvent


Hi world,

"....und die Gabentische werden immer bunter und am Mittwoch kommt die Müllabfuhr und holt den ganzen Plunder". So klang es im Radio dereinst. Porzellan kommt nicht mehr auf die Gabentische und diese werden schmaler. So schmal, dass Rosenthal darauf keinen Platz mehr hat. Samt 1.600 Mitarbeitern. Andere sprechen von 1700, wieder andere von 1530. Weiß wohl keiner was genaues nicht.

Heute hat Rosenthal Insolvenz angemeldet. Schade. Sie mussten zwangsläufig dem Mutternhaus in England "Wedgewood" folgen; dieses hatte am 5.1.09 Pleite gemacht. War zwar auch oft blau-weiss, aber nur das Porzellan, nicht die betriebliche Stabilität. Das hat man nun von der Globalisierung. Alles hängt mit Allem zusammen. Gelle! Bleibt im Lande und macht keine solchen Experimente. Ein kleiner Abklatsch der großen Daimler-Chrysler Story irgendwie. Nur konnte man sich nicht mehr rechtzeitig trennen.

Ade Du schöne Porzellankunst. Ab morgen fressen und saufen wir alle wieder und ausscchliesslich aus Plastikgespritztem und Tiefgezogenem. Und die Rosenthal - Service Preise bei eBay werden anziehen, mangels Marktnachschub. Jetzt schnell kaufen! Eine echte Krisengelegenheit.

update: Besonders lieb verlogen finde ich ja diese Fundstelle: "Martin Zeil (FDP), bayrischer Wirtschaftsminister, zeigte sich betroffen und will sich nun für den Erhalt der Arbeitsplätze einsetzen." - Das reicht noch nicht mal für nen feuchten Furz bei mir. Ein FDP Mann und der will betroffen sein? Glaub ich nicht. Verbal ok, für die Zeitung mag das gut sein, - aber emotional:? Niemals nicht, wie die Bayern sagen.

update2: und sie lügen bis zuletzt.Kleine Netzrecherche zeigt.

Erschienen am 06.01.2009 11:23
Rosenthal nicht von Insolvenz der Mutter betroffen
Der oberfränkische Porzellanhersteller Rosenthal ist nicht von der Insolvenz des irischen Mutterkonzerns Waterford Wedgwood betroffen. Der Vorstand werde umgehend mit dem Insolvenzverwalter Kontakt
Selb (dpa/lby)