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Samstag, 17. Januar 2009

Panik: Die Blogosphäre schrumpft


Hi world,

wie berichtet wird, schrumpft das Netz insgesamt, das heisst die erfassten und gezählten Webseiten. Ebenso schmälert sich die Blogosphäre im Januar 2009.

Über 600.o00 Seiten weniger sollen bei blogger, also bei diesem Dienst, auf welchem auch Netzschreiberling behaust ist, gehostet sein. Es handelt sich also um eine echte Blogosphärenkrise. Dieser Hype ist jetzt vorbei. Kein Wunder, dass basicthinking schnell noch verkauft wurde. Auch mit entsprechenden Geschäftsmodellen ist kein Staat mehr zu machen.

Meine Vermutung: Es könnte in der Tat viel weniger Menschen geben, die wirklich schreiben können, als Menschen, die glauben es wirklich zu können. Und dann wird eben vom Markt sortieert. Die meisten blogs sind ja auch wirklich vollkommen armselig, was den horizontalen Blick ihrer Verfasser angeht, geschweige denn gar von der gedanklichen Tiefe und dem magelnden Witz. Es spricht der mainstream, die langweilig verkürzte Sprache der 1000 Worte Menschen, Dutzendware, wie man sie an jedem DSL - Anschluß hängen sieht. Da muss sich so eine Bewegung ja mal tot laufen. Sonst hätte jeder Abitur. Doch das hat Gott nicht so gewollt :)) (sorry für den Sarkasmus; doch das ist nun mal die Lebenswirklichkeit).

Das ist natürlich eine gute Nachricht, besonders für mich, denn dann habe ich hier ja vieeeel mehr Platz :)) - ich bin eben ein Egoist.

Die Nachricht dazu: http://news.netcraft.com

Freitag, 16. Januar 2009

Weiter geht´s im Abwärtsstrudel: BoA und Citygroup


Hi world,

im Gesamtjahr 2008 erzielte die Citigroup einen Überschuß der Aufwendungen von 18,72 Milliarden Dollar. Früher nannte man das Nettoverlust. Diese negativen Sprachfärbungen sind hier im Blog jedoch verpönt. Wir formulieren lieber positiv :))! Da erträgt es sichs leichter!

Sonst wird hier dieses Geschreibsel langsam zum Krisenblogecho. BoA und vor allem die CityGroup melden der Welt gigantische Verluste.

Irgendwie sind das für mich alles Verrückte, die sogar Arbeitslosen Geld gegeben haben, zum Häuserkauf. Nur dass das über viele Ecken lief. Und die Vertreter der Arbeitslosen im Nadelstreifenanzug daher kamen. Immerhin. Seriös wollte man schon wirken, war es aber nicht... doch die Strippenzieher wußten das schon. Mit Sicherheit!

Millarden über Milliarden sind mal wieder vernichtet, vom besten Wirtschaftssystem, welches die Welt kennt. Woher ich das weiß? Hab ich in der Schule gelernt, weil, da hab ich aufgepasst. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Ich kann mich nicht mehr so genau daran erinnern. Ich weiß nur, dass das alles keine so guten Meldungen sind.

Am Besten ist es wohl, wenn ich mich anticyclisch verhalte: ich gründe einfach auch eine Bank. Auf den Caymans. In Marroko, im Jemen oder, yepp ich hab´s, im Internet. Mit schmissigem Namen: "Global Christian Security Trust Equity & Partners". Klingt doch einwandfrei. Geld ist ja jetzt billig. Und wenn ich es nicht nehme, dann werfen sie mich womöglich damit noch tot. - Und da kann ich dann mit dem Geld anderer Leute mühelos rumhantieren. - Naja, und einen Rentner als Buchprüfer, den werde ich auch noch finden. - Und schwupp die wupp, die geforderte Transparenz ist da. N´paar Euro für nen Gütesiegel ausgeben und schon ist man "sustainable" und was weiss ich noch nicht alles. Und noch n paar EUR mehr und ich bin ISO zertifiziert. Dann glauben mir alle, dass ich gut bin. Doch in Wahrheit bin ich nur clever. Solange nur ich das weiß ist das doch ok. Oder etwa nicht? Ach was! So ist es!

Bestenfalls kollabiert meine Bank und dann ich. Bei beiden handelt es sich um eine "Art Kreislaufstörung". Hier des Geldes, dort, des Blutes. Was soll´s? Wo ist der Unterschied?

Aber bei mir gilt das dann nur kurzfristig, denn es gibt ja doch den Notarzt oder?

Dienstag, 13. Januar 2009

Strauchelt die Deutsche Bank? 10 % für den Staat?


Hi world.

SPON meldet: "Die Deutsche Bank bezahlt demnach die Übernahme der Postbank Chart zeigen zu einem größeren Anteil mit eigenen Aktien als bisher geplant - so dass die Post als bisheriger Postbank-Eigentümer schon im ersten Quartal einen Anteil von knapp zehn Prozent an der Deutschen Bank bekäme. Sie würde dadurch deren größter Aktionär. Zugleich handelt es sich um einen indirekten Staatseinstieg bei der Deutschen Bank, dem führenden Geldinstitut der Bundesrepublik - denn größter Einzelaktionär der Postbank ist immer noch die bundeseigene KfW-Bankengruppe."

Kaum ist das Victory - Zeichen verblasst und die A-Hähme auf die Regierenden nieder gegangen. Die Worte von Bischof Huber als "unangemessen" (!! sic!!) zurück gewiesen worden, dann das.....

Für mich als kleiner Depp von der Landstrasse heisst das übersetzt. Die Deutsche Bank befindet sich in der Krise, strauchelt offenbar und taumelt und ist, nach der öffentlichen Performance seit Dezember letzten Jahres (Herr A. hatte noch nie was vom Streisand - Effekt vernommen), zu stolz bzw. nicht mehr in der Lage, die Lage zu zu geben, in welcher sie sich befinden mag. Eine gute? Daran glaube ich nicht.

Warum bitte folgender Satz in dieser Meldung, welcher aufhorchen läßt, extrem aufhorchen sogar: "der Staat wäre damit künftig indirekt an Ackermanns Finanzkonzern beteiligt." und das: ""Aus strategischer Sicht macht das für die Post keinen Sinn", sagte ein Händler. "Denn eigentlich wollten sie aus dem Bankgeschäft aussteigen. Nun geben sie eine Bank ab, um sich an einer anderen zu beteiligen - wenn es denn so kommt."

Nee, nee. Erst 25 % Staatsbeteiligung an der Commerzbank, dann 10 % Staatsbeteiligung an der Deutschen Bank, diesem "urgesunden deutschen Muttergestein".

Man darf nicht mehr viel glauben oder? Die Deutsche Bank brennt, für mich jedenfalls. Auch wenn es jetzt noch niemand glauben mag....