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Dienstag, 24. Februar 2009

Prof.Malik zur Wirtschaftskrise in der FAZ





Hi world,

Prof. Malik, St. Gallen, zur aktuellen Wirtschaftskrise in der FAZ. Lesenswert. N´bischen viel Komplexitätsgeschwafel zwar, doch immer noch lesenswert. Er folgt damit, indirekt, auch Bischof Huber und dem Ende der Ackermannschen "magic 25" :) . http://fon.gs/wk

Samstag, 17. Januar 2009

Herr Huber, Sie enttäuschen mich schwer!


Hi world,

da bleibt einem wirklich die Sprache weg. Huber entschuldigt sich bei Ackermann. Die Kirche kriecht dem Kapital zu Kreuze?!

Ja wo leben wir denn? Geschichtlich ist das ja nichts besonders Neues oder?

"Gott sei Dank" bin ich ja nun katholisch und kann daher solchen Versuchungen leichter widerstehen. (So ein Blödsinn aber auch :)) - Ich bin dennoch schwer enttäuscht. Muss ich mich den PR - Sprachregelungen einer Pressestelle und der darauf initiierten Wühlarbeit folgen? Sicher nicht, wenn ich genügend Selbstbewußtsein, vor allem aber "Glaube" habe. Jawoll! So ist das! Richtschnur für das Handeln eines "Katholen" ist halt nun mal sein, hoofentlich starkes, Gewissen. Und dann kommt lange, lange erst mal nichts mehr.

Herr Huber, haben die von der D-Bank denn ihren Tagesgeldzinssatz für die Kirchengelder landesweit gesenkt oder mit was sonst ist ein Kirchenmann erpressbar, in diesen Tagen? Mit moralischen Argumenten?

Oder hat sie der Kollaps des Herrn A. tatsächlich so berührt, daß man diese Entschuldigung als Akt der Nächstenliebe aufzufassen hat? Oder sind sie auch schon Teil jener modernen "Betroffenheitskultur"? Oh, schröcklich, oh wie schröcklich... isch bihn ensezd....

Die Typen von der Bank ziehen doch auch skrupellos jedem das Haus unterm Hintern weg, bei der ersten und der besten Gelegenheit. Dafür noch Mitleid? Nö! Nicht die Bohne!

"Halt Du sie arm, ich halt sie dumm?" - gilt das gar wieder?

Ich bete für Sie! Das haben Sie verdient!

Freitag, 16. Januar 2009

Weiter geht´s im Abwärtsstrudel: BoA und Citygroup


Hi world,

im Gesamtjahr 2008 erzielte die Citigroup einen Überschuß der Aufwendungen von 18,72 Milliarden Dollar. Früher nannte man das Nettoverlust. Diese negativen Sprachfärbungen sind hier im Blog jedoch verpönt. Wir formulieren lieber positiv :))! Da erträgt es sichs leichter!

Sonst wird hier dieses Geschreibsel langsam zum Krisenblogecho. BoA und vor allem die CityGroup melden der Welt gigantische Verluste.

Irgendwie sind das für mich alles Verrückte, die sogar Arbeitslosen Geld gegeben haben, zum Häuserkauf. Nur dass das über viele Ecken lief. Und die Vertreter der Arbeitslosen im Nadelstreifenanzug daher kamen. Immerhin. Seriös wollte man schon wirken, war es aber nicht... doch die Strippenzieher wußten das schon. Mit Sicherheit!

Millarden über Milliarden sind mal wieder vernichtet, vom besten Wirtschaftssystem, welches die Welt kennt. Woher ich das weiß? Hab ich in der Schule gelernt, weil, da hab ich aufgepasst. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Ich kann mich nicht mehr so genau daran erinnern. Ich weiß nur, dass das alles keine so guten Meldungen sind.

Am Besten ist es wohl, wenn ich mich anticyclisch verhalte: ich gründe einfach auch eine Bank. Auf den Caymans. In Marroko, im Jemen oder, yepp ich hab´s, im Internet. Mit schmissigem Namen: "Global Christian Security Trust Equity & Partners". Klingt doch einwandfrei. Geld ist ja jetzt billig. Und wenn ich es nicht nehme, dann werfen sie mich womöglich damit noch tot. - Und da kann ich dann mit dem Geld anderer Leute mühelos rumhantieren. - Naja, und einen Rentner als Buchprüfer, den werde ich auch noch finden. - Und schwupp die wupp, die geforderte Transparenz ist da. N´paar Euro für nen Gütesiegel ausgeben und schon ist man "sustainable" und was weiss ich noch nicht alles. Und noch n paar EUR mehr und ich bin ISO zertifiziert. Dann glauben mir alle, dass ich gut bin. Doch in Wahrheit bin ich nur clever. Solange nur ich das weiß ist das doch ok. Oder etwa nicht? Ach was! So ist es!

Bestenfalls kollabiert meine Bank und dann ich. Bei beiden handelt es sich um eine "Art Kreislaufstörung". Hier des Geldes, dort, des Blutes. Was soll´s? Wo ist der Unterschied?

Aber bei mir gilt das dann nur kurzfristig, denn es gibt ja doch den Notarzt oder?

Notarzteinsatz für die Deutsche Bank


Hi world,

der Chef der Deutschen Bank ist kollabiert. Ein Notarzteinsatz wurde notwendig. Erst kollabiert die Bank, dann ihr Boss. - Mehr geht nicht!

Nun kann er sein Büro räumen. Es ist aus mit der unverfrorenen Arroganz dieser Kaste. Sie hat sich in der Tat überlebt. Der Leithammel ist gestürzt. Nun wird er, den perversen Regeln dieser Hyänen folgend abgesägt werden. - Kein Anstand, keine Sitte mehr 25 % Steigerung jährlich!!! Wir erinnern uns? Oder sind die Engramme schon wieder mit Tageskatastrofen überschrieben? - Bääähhhh..

Mittwoch, 14. Januar 2009

"Die wo" :)) am Lautesten schreien....


Hi world,

diejenigen, die am Lautesten schreien, dass sie gesund seien, denen geht es oftmals am Dreckigsten. Also, ich hatte (leider) Recht behalten mit meinen Ahnungen und meiner Skepsis. Heute legt die ehemalige Bank der Deutschen ihren Offenbarungseid vor. Sie ist am Ende. Sie ist Pleite. Ja, so nennt man das. Das will nur keiner wahrhaben. Kollektive Wahrnehmungsstörungen infolge Medien PR - Nebel.....

Gestern verschleiert sie noch ihre eigene schlechte Lage und macht einen auf (sinnlosen) Aktientausch. Frage: Für wie doof haltet Ihr eigentlich die (nicht Eure) Bevölkerung? Offensichtlich für grenzenlos doof.

Wir sind stolz daruaf, kein Kapital vom Staat zu benötigen. So tönte es voller Häme jüngst aus Mainhattan. Und ein nettes Interview im STERN zur Schadensminimierung wurde lanciert. Herr A. - ganz familiär und NETT. Aber was soll das nutzen?

Nun also steigt der Staat mit 3 % (da er 30 % der Postbank hält und diese mit 10 % einsteigt) über aberwitzige, friktionsbehaftete Konstrukte in das Ding ein. Schlimmer geht´s ja nimmer. Von hinten, durch die Brust ins Auge. Herr A., können Sie eigentlich morgens noch in den Spiegel schauen oder rasieren Sie sich mittlerweile auch blind? Haben Sie noch den vollen Über- und Durchblick? Oder ist ihr Büro schon geräumt, zu Gunsten eines netten Chalais im Appenzeller Land? Doch das setzte ja Anstand voraus - eine Qualität, die mittlerweile verlustig gegangen ist im Land.

Die Aktie: ca. - 10 %. Auch das wird eine ode mehrere Kettenreaktion/en nach sich ziehen. Da wäre mehr Ehrlichkeit gestern schon deutlich besser gewesen ...

Ein widerliches, Ekel erregendes Schauspiel. Zumindest für mich. Das kommt daher, dass man einen eigenen Aufzug in die Chefetage benutzt, ein eigenes Kasino hat. Von eigenem Personal bedient wird, wie Feudalherren ehedem. Und die Ahnengalerie? Sicher ganz in Öl gemalt auf der nicht jedermann/frau zugänglichen Vorstandsetage. Aber ich bitte Sie! Wer fotografiert denn heute noch; das kann ja schliesslich jeder.

Das Porzellan von Rosenthal habt ihr sicher noch alle im Schrank; ob die Tassen allerdings noch vollzählig sind, das darf ab heute mit Fug und Recht bezweifelt werden. Nicht wahr?


Dienstag, 13. Januar 2009

Strauchelt die Deutsche Bank? 10 % für den Staat?


Hi world.

SPON meldet: "Die Deutsche Bank bezahlt demnach die Übernahme der Postbank Chart zeigen zu einem größeren Anteil mit eigenen Aktien als bisher geplant - so dass die Post als bisheriger Postbank-Eigentümer schon im ersten Quartal einen Anteil von knapp zehn Prozent an der Deutschen Bank bekäme. Sie würde dadurch deren größter Aktionär. Zugleich handelt es sich um einen indirekten Staatseinstieg bei der Deutschen Bank, dem führenden Geldinstitut der Bundesrepublik - denn größter Einzelaktionär der Postbank ist immer noch die bundeseigene KfW-Bankengruppe."

Kaum ist das Victory - Zeichen verblasst und die A-Hähme auf die Regierenden nieder gegangen. Die Worte von Bischof Huber als "unangemessen" (!! sic!!) zurück gewiesen worden, dann das.....

Für mich als kleiner Depp von der Landstrasse heisst das übersetzt. Die Deutsche Bank befindet sich in der Krise, strauchelt offenbar und taumelt und ist, nach der öffentlichen Performance seit Dezember letzten Jahres (Herr A. hatte noch nie was vom Streisand - Effekt vernommen), zu stolz bzw. nicht mehr in der Lage, die Lage zu zu geben, in welcher sie sich befinden mag. Eine gute? Daran glaube ich nicht.

Warum bitte folgender Satz in dieser Meldung, welcher aufhorchen läßt, extrem aufhorchen sogar: "der Staat wäre damit künftig indirekt an Ackermanns Finanzkonzern beteiligt." und das: ""Aus strategischer Sicht macht das für die Post keinen Sinn", sagte ein Händler. "Denn eigentlich wollten sie aus dem Bankgeschäft aussteigen. Nun geben sie eine Bank ab, um sich an einer anderen zu beteiligen - wenn es denn so kommt."

Nee, nee. Erst 25 % Staatsbeteiligung an der Commerzbank, dann 10 % Staatsbeteiligung an der Deutschen Bank, diesem "urgesunden deutschen Muttergestein".

Man darf nicht mehr viel glauben oder? Die Deutsche Bank brennt, für mich jedenfalls. Auch wenn es jetzt noch niemand glauben mag....



Donnerstag, 8. Januar 2009

Ackermann fordert +25% - stattdessen: die Commerzbank ist Pleite


Hi world,

das Victory - Zeichen will einfach nicht aus meinem Hirn weichen. Smart, very smart kam er daher. Ein Sieg über das Recht, so habe ich es aufgenommen. Und weiter 25% Jahressteigerung fordern, den Staat verhöhnen (übrigens: die Dt. Bank war bekanntlich einer der Stützen des 3.Reiches) und sich, mitten in der Krise als unverwundbarer Siegfried zu präsentieren. Die Botschaft: Der Captain führt das Schiff sicher durch das Krisenmeer. Wie nett! Wie illusionär. - Beinahe hätte man es der Angie abgenommen, dass Deutschland vom Weltgeschehen (also von der schlechten Seite desselben) weitgehend abgekoppelt sei. Die deutschen Banken sind sicher. Klar. Alles im Griff! Was den? Keine Kritik bitte! - Kreditzusagen mit nicht vorhandenem Geld werden salopp im Fernsehen in unvorstellbarer Höhe getätigt. (was dazu führte, dass die Geldautomaten in den Metropolen mehr als 4 mal täglich neu befüllt werden mussten. Die Geldkofferträger bekamen Rückenschmerzen...) Damit toppte unsere Angie (Naturwissenschaftlerin von Haus aus! Ach, tatsächlich?) noch die Kreditzusagen der amerikanischen Banken an die Häuslebauer in God´s own country. - Und heute das:

Die Commerzbank hatte am Nachmittag den Aktienmarkt mit der Ankündigung geschockt, weitere 10 Mrd EUR vom Staat in Anspruch zu nehmen. Der Staat unterstützt den DAX-Konzern somit jetzt insgesamt mit 18,2 Mrd EUR.

Wenn eine Firma 18,2 Milliarden EURO benötigt, also 35 Millarden Alt-DM, dann darf man mit Fug und Recht behaupten: diese Firma ist pleite.

Und mir will man erzählen, daß die Deutsche Bank sich davon völlig freihalten kann. Ich glaube es einfach nicht.