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Samstag, 6. März 2010

Über die jesuitische Dialektik


Hi world,

hier ein bemerkenswerter Beitrag zum aktuellen Zeitgeschehen. Gefunden in Spreeblick:

PS: CK = Canisius Kolleg, Berlin
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Alt-CKler

CK 1959-1963
Immaculata-Kolleg (Jesuiten-Internat), Büren 1964

1. Es ist Augenwischerei, sich in den jetzigen Diskussionen fast ausschließlich auf die sexuellen Übergriffe zu stürzen. Dies ist nur die andere Seite der voyeuristischen Medaille, die mir und all den anderen z.B. in der Beichte untergekommen ist. Ausführlichst wurde ich stets nur nach Verstößen gegen das 6. Gebot befragt. Zur Erinnerung:

“Im Sündenbekenntnis müssen wir uns selber anklagen, damit der Beichtvater als Bußrichter unsere Sünden erkennen und das Urteil fällen kann. Wir müssen uns deutlich, aufrichtig und in wahrer Bußgesinnung anklagen, dürfen keine Todsünde verschweigen oder beschönigen.

Damit die Beichte gültig und würdig sei, muß man bei den Todsünden genau angeben, so gut man es kann, wie oft man sie begangen hat; und wenn sie oft begangen wurden, wenigstens wie oft im Monat oder in der Woche; fernerhin die Art der Sünde und die verändernden Umstände.

Keuschheit
Sünden gegen die Keuschheit, wenn sie mit klarer Erkenntnis und mit voller Absicht oder voller Einwilligung geschehen, sind schwere Sünden.

Hast du verbotene Regungen des Geschlechtstriebes oder unkeusche Lust gesucht und geweckt oder darin eingewilligt?
Durch unkeusche Blicke? Wie oft?
Durch unkeusche Gedanken und Vorstellungen? Wie oft?
Durch unkeusche Reden? Wie oft?
Durch Aufsuchen der nächsten Gelegenheit? Welcher? Wie oft?
Durch unkeusche Werke an dir selbst? Wie oft?
Durch das Zulasen unkeuscher Werke an dir selbst? Wie oft?
Durch unkeusche Werke mit anderen (Männern oder Frauen)? Wie oft?
Handelt es sich um ein unerlaubtes Verhältnis? Um bräutliche Untreue?
Hast du anderen Anlaß zur Unkeuschheit gegeben? Wodurch? Wie oft? Wie vielen?
Hast du andere zur Unkeuschheit verführt? Wie oft? Wie viele?”

Wer von den Patres ermisst eigentlich, in welch grauenhaftem Konflikt sich ein junger Mensch befindet, der sich “unkeuschen Werken” durch einen Pater ausgesetzt sieht, dies aber einem Angehörigen derselben Kaste beichten soll?!

2. Es wurde hier schon darauf hingewiesen, dass es neben den offen oder unterschwellig sexuellen vor allem körperliche und psychische/ seelische Übergriffe gab- nach meiner Erfahrung weitaus häufiger. Zumindest in den Jahren, in denen ich dem jesuitischen Erziehungssystem ausgesetzt war. Darauf geht die Societas Jesu aber überhaupt nicht ein. Obwohl schon 50 Jahre her, ist mir das Ziehen an den Haaren (Koteletten), bis man ganz aufgereckt auf den Zehenspitzen stand, noch lebhaft in Erinnerung. Die Kopfnüsse, die pfeifenden Schläge mit dem Zeigestock auf die Fingerspitzen (bei Wegziehen dann zur Strafe halt zweimal), die Schläge mit der flachen Seite des Tafellineals auf verschiedene Körperstellen. Das In-der-Ecke-Stehen, die Verächtlichmachung und persönliche Herabsetzung durch Lehrkräfte, die Kollektivstrafen zum Heranziehen von Denunzianten. Das Deklamieren mit “Klapsen” auf den Hinterkopf (“Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen!”): Aurea/prima/sata est/aetas/quae/vindice/nullo/sponte/sua/sine lege/fidem/rectumque/colebat.

Naja, wir kennen ja alle den gängigen Satz “Eine Backpfeife von Zeit zu Zeit hat ja noch niemand geschadet!” Einfach nur krank, sowas.

Wer von den CKlern meines Jahrgangs erinnert sich noch an die Finger-Appelle, wo die Länge der Fingernägel und deren Sauberkeit kontrolliert wurde? Nicht sauber genug? Nach einen lautstarken Anschiss als “Drecksau” musste man dann aus dem Hauptgebäude in den Waschraum der Sporthalle losrennen (ohne sich beim verbotenen Rennen auf dem Gang erwischen zu lassen) und sich die Fingernägel schrubben. Da zwischenzeitlich der Unterricht begonnen hatte, hatte man deswegen kein Recht, sich auf dem Flur aufzuhalten und riskierte so einen weiteren Anschiss, sofern man erwischt wurde. Kinder in eine solche doppelte Zwickmühle zu zwingen ist schlichtweg sadistisch.


3. Es ist ein– meiner Meinung nach unzulässiger – Rechtfertigungsversuch, diese Art der Pädagogik als historisch bedingt oder als (entschuldbare) persönliche Defizite einzelner Lehrkräfte hinzustellen. Generalisierte Verlogenheit und hohle Sprücheklopperei: da werden Demut, Nächstenliebe und Barmherzigkeit gepredigt, aber Überheblichkeit, Herabsetzung und unbarmherzige Härte ausgelebt. Leitmotiv war offenbar der Satz aus Menanders Werken: “Ho me dareis anthropos ou paideuetai.” (lat.: “Male eruditur ille, qui non vapulat.”). “Der Mensch, der nicht geschunden wird, wird auch nicht erzogen.” oder anders gesagt: “Wer seine Kinder liebt, der züchtigt sie.”

Wenn heute der Erfolgs- und Konkurrenzdruck bei Schülern als so gravierend hingestellt wird, da lach’ ich doch fast drüber – Frontalunterricht bei 50 Jungs in der Sexta, wo man vielleicht zweimal im Halbjahr mündlich dran kam! Gnadenlos unter Druck gesetzt und gegeneinander ausgespielt. “Wer nicht spurt, fliegt! Am Ende der Sexta darf sich sowieso ein Drittel ‘ne neue Schule suchen, da wird kräftig gesiebt. Luschen können wir hier nicht brauchen!” Also: Auswendiglernen, Nachplappern, Herbeten, nach dem Mund reden, ja nicht auffallen.

Anekdote: auf dem Weg zum Pausenhof kamen wir immer an der Klausur (den Privatgemächern der Patres) und an der Küche vorbei. Der Satz “Wasser predigen, aber Wein trinken” liess sich dabei an den umfangreichen Bier- und Weinlieferungen sehr schön quantifizieren.


4. Es ist unglaublich blauäugig zu meinen, es habe Übergriffe am CK nur in den 70er und 80er Jahren gegeben. Deswegen hat Mertes unrecht, wenn er sich gegen die “Unterstellung” verwahrt, es habe “jahrzehntelangen” Missbrauch gegeben – es handele sich nur um “jahrelangen”. Meine Erfahrungen stammen aus dem Ende der 50er / Anfang der 60er Jahre, ich bin mir aber sicher, dass es CKler aus dem Anfang der 50-er Jahre gibt, die ebenfalls ihre traumatischen Erfahrungen gemacht haben. Also von den 50ern bis in die 80er: da kann man schon von “jahrzehntelang” sprechen, oder? Insofern rollt Mertes hier den Verharmlosungsteppich aus, auf den vermutlich viele (bereitwillig) drauflaufen.

Ich habe immer noch – inzwischen allerdings recht diffuse und wohl auch weitgehend verdrängte – Erinnerungen an viele demütigende und schmierig-unangenehme Situationen. “Explizite” sexuelle Übergriffe mir gegenüber hat es nicht gegeben, aber das körperliche Bedrängen ohne ausweichen zu können, empfinde ich genauso als Verletzung meiner Intimsphäre – das In-den-Arm-nehmen, das Über-den-Kopf-Streicheln, das An-mich-Drängeln, das In-die-Backen-Kneifen, das Sanft-Beiseite-Schubsen. Sei es während des Studiums (also der Zeit nach der regulären Schulzeit, sowas wie Hausaufgabenbetreuung), als junge Fratres auf uns losgelassen wurden, sei es bei den Aktivitäten der MC (“Marianische Congregation”) wie dem Ausschneiden, Sortieren, Ablösen und Pressen von Briefmarken oder das Arbeiten in der Dunkelkammer des “Fotoklubs”. Meine Teilnahme an derlei Aktivitäten war jeweils nur von kurzer Dauer, ich wurde aber ständig unter moralischen Druck gesetzt, dass ich mich sozial engagieren und dementsprechend dabeibleiben – also der Situation weiterhin ausgesetzt sein – müsste.

Als eher unangepasster Schüler wurde ich öfter zu Einzelgesprächen zitiert. Noch heute löst der Geruch von Sumatra-Zigarren bei mir Brechreiz aus, weil er mich an diese Sitzungen erinnert, in denen ich einem zigarrelutschenden Pater gegenübersaß, der unter seiner Soutane herumnestelte.

Für die, die sich tatsächlich mit den längst vergangenen Zeiten auseinandersetzen wollten, ist es übrigens nicht einfach. Die Namen der damaligen Patres, Fratres und sonstigen Lehrkräfte sind auf der CK-Website ja nicht zu finden, geschweige denn Bilder. Von Büren fällt mir überhaupt kein Name mehr ein, vom CK geistern gerade mal noch drei Namen durch den Kopf.


5. Es ist die ewige Ausrede totalitärer Systeme, dass bestimmte Vorkommnisse nur Ausnahmen und/oder persönliche Verfehlungen, aber eben keine systemimmanenten Auswüchse seien. Hitler war halt irgendein Spinner und Stalin ein Verbrecher. Aber ist es vielleicht nicht eher so, dass der Stalinismus die Zuspitzung des Leninismus ist, der seinerseits dem Marxismus entspringt? Und ist die Überlegung wirklich so abwegig, dass bei den Katholiken die Übergriffe nach aussen gegenüber Andersgläubigen und die Übergriffe nach innen gegenüber Schutzbefohlenen dem (von BXVI. ja ausdrücklich aufrechterhaltenen) Alleinvertretungsanspruch des Katholizismus entspringen?

Die Jesuiten machen es sich selbst dabei im Grunde leicht und ihren Gegnern besonders schwer: sie polarisieren schnell und grundsätzlich und gründlich. Ein Instrument dabei ist das, was Angelika Oetken (113) so beschreibt: “Gerade die ‘Eloquenten’ und ‘Intelligenten’ sind da besonders gefährlich, weil effektiv.” Jesuitische Diskussionen laufen immer darauf hinaus, den anderen in die Ecke zu treiben. Nach Dr. Dr. Wolf Ruede-Wissmann könnte man das “Dialektische Rabulistik” nennen. (Ich kenne keine Jesuitenzöglinge, die “lau” sind – entweder es sind glühende Verfechter des Katholizismus oder glühende Bekämpfer. Zu welcher Spezies ich gehöre, könnt ihr euch ja denken.)

Für mich sind Jesuiten Chamäleons, die sich ihrer Umgebung perfekt anpassen, damit sie umso besser ihre Beute schnappen können. Während andere Orden noch in Kutte oder Soutane herumlaufen, tragen Jesuiten längst Jeans und Gelfrisur. Als technokratische Vorhut des Katholizismus beherrschen Jesuiten selbstverständlich die Klaviatur der neuen IT-Techniken, wo andere Orden noch Spirit-Carbon-Matrizen verwenden, um ein Mitteilungsblatt zu vervielfältigen. So gelten Jesuiten als modern.

Jesuiten sind zu klug, um Dinge abzustreiten, die bereits bekannt oder offensichtlich sind. Statt plump zu mauern, gehen sie dann in die (vermeintliche!) Offensive, wenn es unvermeidbar ist und versuchen damit, sich die Deutungshoheit anzueignen. Vermischt man das zusätzlich mit entsprechender Betroffenheitsrhetorik, hat man sich einen entsprechenden medialen Vorsprung errungen.

Hier wird ja auch gleich entsprechend personalisiert (und damit das Problem wieder relativiert): wie sehr man Mertes sein Engagement doch abnimmt, als wie authentisch und offen man ihn doch erlebt hat usw. Und schwupps kann man die, die auf diese Nebelkerzen nicht hereinfallen, auf das Trefflichste diffamieren – als ob Übergriffe und deren Aufdeckung eine Frage einzelner fehl- oder wohlgeleiteter Personen wäre.

Ich hoffe nur, dass das Erbe der Aufklärung noch nicht ganz verloren gegangen ist und nicht noch mehr Menschen dem religiösen Obskurantentum verfallen, auch wenn es in der “modernen” Verpackung des Jesuitentums daherkommt.


6. Mehrfach habe ich hier den Dank gelesen, wie gesittet und sachlich es hier zugeht. Darf ich die Idylle vielleicht für eine Sekunde stören?

Eigentlich wünsche ich mir Rache für all das, was man mir als Kind und Jugendlicher angetan hat. Ich wünsche mir Ersatz für den Preis der vielen Kubikmeter Wasser, die ich bis heute verwende, um mich zweimal am Tag gründlich zu duschen und mich dennoch immer schmutzig zu fühlen. Ich wünsche mir, dass diejenigen in der Hölle schmoren mögen, die mir durch ihre Übergriffe verwehrt haben, zu anderen Menschen Vertrauen zu fassen und angstfreie Beziehungen einzugehen. Ich möchte jemand vor mir haben, dem ich die Fresse polieren kann, um meine Wut abzureagieren. Ich möchte der ganzen verlogenen Katholenbande meinen Hass in den Rachen stopfen, damit ich ihn endlich los bin und nicht /ich/ davon zerfressen werde, sondern /sie/. Ich würde gerne, dass /sie/ sich minderwertig und hilflos fühlen und nicht ich. Und: ich hätte meine Kraft lieber in ein positiv-kreatives Leben gesteckt, statt mich im Kampf gegen den Alptraum der Vergangenheit fast zu verschleissen.

Jedenfalls werde ich den Jesuiten nicht helfen, aus ihrer Bredouille herauszukommen. Anpassungsfähig wie sie sind, schaffen sie das sicher selbst. Meine Absolution wollen sie? Nee, auch die werden sie von mir nicht kriegen – ich habe nichts zu verzeihen oder zu vergeben. So wie ich mit meinen Narben leben muss, müssen sie mit ihrer Schuld und ihrer Schande leben.

Aber wie oben geschrieben: Die Jesuiten machen es sich selbst auf gewohnt katholische Weise dabei im Grunde leicht und ihren Opfern besonders schwer. Der versierte Küchen- ääh Kirchenmeister rät: bereuen – beichten – Buße tun (3 Vaterunser und 3 Ave Maria beten sollte langen) und dann, schwuppdiwupp, beruhigt weitermachen.


Freitag, 18. September 2009

Prügelpolizisten in Berlin ab 2010 nicht mehr anonym

Die Prügelvideos aus Berlin haben dort offenbar ab 2010 von den Beamten dort so sicher nicht erwartete Folgen. Sie können sich bei ihren "Kollegen" bedanken.

"Ab 2010 sollen Berliner Polizisten einzeln identifizierbar sein: Nach Angaben von Polizeipräsident Dieter Glietsch bekommen die Beamten mit neuen blauen Uniformen ab dem nächsten Jahr zugleich ein Namens- und Nummernschild, das sichtbar getragen werden muss." meldet "BILD".

Dank Telezoom der Demoteilnehmer dürfen die Namensschilder auch gerne sehr klein ausfallen. - Nun wird es sich mancher 3fach überlegen ob er denn "hinlangt".

Nach Angaben der Zeitung hat der Berliner Datenschutzbeauftragte bereits sein Einverständnis gegeben. «Wir haben nichts dagegen, dass Polizeibeamte als öffentliche Amtsträger mit Klarnamen zu erkennen sind», sagte seine Sprecherin Anja-Maria Gardain. Die Informationsfreiheit gebiete, «dass sich Amtsträger nicht in die Anonymität flüchten». Personalvertreter lehnten die individuelle Kennzeichnung bislang ab.

Wahrscheinlich spriesst dann im Internet ein neues mash-up auf. Beispielsweise: www.polizistennummern.net. Selbsternannte "Polizeispotter" werden dann, wie plane-spotter, sicher ein neues Hobby finden - ey und noch in google Map eintragen. Dann hat der Polizist keine Ausrede mehr bei seiner Freundin..... Ob das wirklich hilft?


Wo war doch Nummer 022200222 sipgate Click2Dialam 13. 01.2010 gesehen worden?

Mich hat heute die 022333222 sipgate Click2Dialblöd angemacht! Echt? Die 022333222 war doch schon mal aufgefallen , siehe forumseintrag #12233bd2...

update: Heute ist ein erneuter Fall von Prügelvideo aufgetaucht. Da dieser Blog aber kein Prügel-von-Staat Blog sein soll, verzichte ich auf die Einbindung. Es kann sich jeder leicht vorstellen, was passiert ist. - Siehst Du das eine Video, kennst Du das andere schon :)



Montag, 14. September 2009

Was geschah wirklich in Berlin? Blaues t-shirt, braunes Säckchen


Viele Fragen stellen sich, und das nicht nur im Hinblick auf das Verhalten der Polizisten, sondern auch im Hinblick auf das Verhalten des Menschen mit dem blauen T-shirt und dem braunen Säckchen auf dem Rücken..

Das ZDF berichtete wie folgt:



Demnach erhielt eine Person einen sog. Platzverweis. Hier die zugehörige Pressemitteilung der Berliner Polizei. Darin heisst es u.a.

"Trotz wiederholter Aufforderungen, den Ort zu verlassen, störte insbesondere ein 37-Jähriger weiter. Die Beamten erteilten ihm schließlich einen Platzverweis. Nachdem auch dieser wiederholt ausgesprochen worden war und der Mann keine Anstalten machte, dem nachzukommen, nahmen ihn die Polizisten fest. Hierbei griff ein Unbekannter in das Geschehen ein und versuchte, den Festgenommenen zu befreien, was die Beamten mittels einfacher körperlicher Gewalt verhinderten. Der Unbekannte entfernte sich anschließend vom Tatort. Der 37-Jährige erlitt bei seiner Festnahme Verletzungen im Gesicht und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus."-

Und hier ist noch ein neu bei YT aufgefundenes Video, welches die Situation aufzuhellen möglicherweise in der Lage ist. - Und es war doch die Polizei offensichtlich selbst, die das Fahrrad des besagten Blauträgers mit braunemk Säckchen "wegschubst". Dieser verlangte in der Tat, provokativ, das sollte klar sein (!), die Dienstnummer.

Und dann hat die Staatsgewalt daselbst im wahrsten Sinne des Wortes "zugegriffen" und ihn "zurückgeholt". Das hätten sie man besser sein lassen - bis zur nächsten Demo mit dem Herrn im blauen t-shirt. Als Ikone und Vorbild würde ich diesen Geist sicher nicht bezeichnen wollen.... mal diplomatisch formuliert.




Was dann geschieht, das ist, m.E. zumindest, eines demokratischen Staates absolut unwürdig, - leider:




Der Herr mit dem Fahrrad und dem braunen Lederrucksäckchen auf dem Rücken scheint übrigens das Bad in der Gefahr sehr zu lieben. Offenbar ist er in der Millionenstadt auch kein gänzlich Unbekannter. Denn anderen Orts (siehe 2:38) ist er auch schon in ähnlicher Pose zu einem anderem Zeitpunkt aufgefallen. Das Ganze sieht doch sehr nach gezielter Provokation aus.

Und dafür fehlt mir nun wiederum jegliches Verständnis. - Interessant zumindest...:

Merkwürdig ist hier, dass die Kamera "rein zufällig" mitliest.... diese Clownerien sind übrigens einstudierte Methoden mit wohlfeilem politischen Background.... keine Frage!

Fazit: Eine zu 100% gesteuerte Provokation, auf welche die Beamten leider reingefallen sind. Sie tun mir eigentlich leid. Gleichwohl sie zugeschlagen haben. Das war sicher ein / ihr grosser Fehler, denn der Rucksackträger hat sich ja nicht körperlich widersetzt. - Erst stösst man sein Fahrrad und damit Ihn weg und dann nimmt man ihn wenige Sekunden später fest. Unlogisch - irgendwie schon.
Damit hat die Clown - Protestfraktion in den Medien gepunktet. - Gesichtsverlust für die Polizei, vorübergehend. Diese Videos klären einiges auf, insbesondere gibt es Hinweise auf gesteuerte Aktionen. Diese Personen sind wahrscheinlich nicht rein zufällig an einem Ort zusammen gekommen. Eine NEDA, also eine Protestikone, wird der Kerl sicher nicht werden können. Ich bin sicher, dass man von ihm noch einiges mehr wird erfahren können in nächster Zeit. Warten wir es ab; den genauen Überblick hat man aus der Ferne sowieso nie.

update: SPON dazu


Dienstag, 24. März 2009

Horst Köhler hält keine große, aber eine gute Rede!


Hi world,
heute am 24.03.09 hat Herr Bundespräsident Horst Köhler, in den Ruinen des 2. Weltkriegs, eine durchaus gute Rede gehalten.
In schlichten, volksverständlichen Worten, hat er einige Schwerpunkte, jenseits aktueller politischer Querelen gesetzt. Hier der Link zum Video.
Das embedded Video via sevenload.de folgt hier:
 

Samstag, 28. Februar 2009

txtr.com - der Neubeginn des Buches ??



Hi world,

mit textr.com und dem für das III/09 angekündigten Lesegadget könnte eine dauerhaft neue Ära der Vernetzung von herkömmlicher Buchkultur, Web 2.0 und der regulären Welt der Texte beginnen. Die Website ist viel versprechend, klar strukturiert und leicht navigierbar. Alle Optionen funktionieren in der Tat.

Die Parameter des angekündigten Lesegerätes finden sich in einer Pressemitteilung. Es bleibt noch unklar welche Funktionen WLAN dabei hat. Angekündigt ist es. Insgesamt eine runde Sache, welche dem Kindle, aufgrund der Web 2.0 Integration einiges Voraus haben dürfte. Und 8 GB Speicher für Texte sind mehr als üppig und wenn austauschbar, dann streben wir hier gegen Unendlich.

Auf das Lesegerät bin ich gespannt wie ein Flitzebogen, vor allem was den Preis für den Endverbraucher in Zeiten der Wirtschaftskrise angeht. Denn darüber schweigt man sich -höflich- aus.

Insgesamt ist das Projekt ausgereift und seriös aufgemacht. Keine Worthülsen, sachlich, kein blabla wie oft bei solchen Projekten. - **** - Sterne erst mal von hier aus. Wir werden sehen, wie sich das Ding weiterentwickelt. Meinen Segen hat es bereits :) - das allerdings bedeutet nicht sonderlich viel....

Hier nochmal die PR:







Mittwoch, 14. Januar 2009

SUPERGAU: Komplettausfall des Bahn - Datennetzes


update: DAS GESCHEHEN BEI TWITTER hier suchen:



Hi world,

eigentlich ist das ein SUPER GAU vor dem sich alle gefürchtet haben und dem alle Anstrengungen gegolten haben , eben das was offenbar eingetreten ist.

Der KOMPLETTAUSFALL aller Fahrkartenautomaten der Bahn in Deutschland. Ein Land von 82700000 Einwohnern. Ebenso sind die Buchungssysteme ausgefallen.

Nahezu wie ein Treppenwitz mutet die Erläuterung dazu an:
"Sämtliche Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn im Bundesgebiet sind wegen einer Störung ausgefallen. Eine Bahn-Sprecherin erklärte, es liege ein flächendeckender Netzausfall vor. Auch die Kommunikations-Systeme der Lokführer sind außer Betrieb. Es kommt zu massiven Verspätungen."

Mit solchen Szenarien probt man beim Militär den Cyberwar und die danach einsetzende Attacke des Feindes :)) . Erst drehen Sie uns das Gas ab, dann kommt der Verkehr zum Stillstand und dann legt man die E-Werke lahm. Es bedarf keines elektromagnetischen Impulses mehr. Als ob das mit Ackermann heute nicht genug gewesen wäre für den Durchschnittsbürger.

Ach sind wir verletzlich geworden.

uodates:
„Die Störung trat gegen 14 Uhr auf, die Ursachen sind unklar“, sagte ein Sprecher.
"Als das System gegen 18 Uhr offenbar wieder funktionierte".

Somit 4 Stunden Kollapsologie pur. Ob das eine Übung der NATO - Cybertruppe war :) ??







Wer sollte ins Parlament?


Hi world,

mancher stellt sich manchesmal die Frage, wer denn nun ins Parlament sollte.

Jedes dumme Huhn? Jeder Selbstdarsteller? Jeder ohne ordentlichen Beruf? Jeder Politologe? Nur Beamte? Viele Lehrer? Drückeberger? PR-Fachleute? Oh, ich habe das Gender Mainstreaming vergessen. Klar kenne ich. Bitte daher immer auch die weibliche Form hinzudenken. Ich bin zu faul, um politisch korrekt zu sein. Ist mir zu blöd. Auch wenn das Anliegen durchaus berechtigt ist. Es darf sich nur nicht verselbständigen um seinet Willen.

Nun, die Antwort ist eigentlich einfach: Ins Parlament sollte, wer viel weiß :)) ! Ähemm.... Tja, und woher weiß man das? Das ist immer DIE entscheidende Frage.

Stay cool!

Dienstag, 13. Januar 2009

Die Grippe ist da!



Hi world,

die Grippe kommt, das heisst, eigentlich ist sie schon da. Im Westen mehr, im Osten weniger. Die "echte Grippe", nicht die grippalen Infekte. Die haben damit nichts zu tun (oder nur am Rande).

Weitere, sachliche Infos, immer aktuell und ganz seriös beim Robert Koch Institut in Berlin hier: