Schreiben im Netz *** Erfahrungen, Einfälle, Ideen, Gedanken *** Dummes, und viel und leicht, also vielleicht, weniger Dummes und so Sachen eben
Montag, 8. März 2010
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Ein BM der Selbstverteidigung
Die Worte dazu:
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Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
"REGIERUNGonline" - Wissen aus erster Hand
Deutscher Bundestag
Rede des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Karl-Theodor Freiherr zu
Guttenberg, in der Aktuellen Stunde zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan vor
dem Deutschen Bundestag am 16. Dezember 2009 in Berlin:
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Meine sehr verehrten Damen und Herren!
Ich frage mich, was unsere Soldatinnen und Soldaten empfinden, wenn Sie an einem Tag, wo ein Soldat schwer verwundet in Kunduz liegt, wo ein weiterer Soldat offenbar verletzt wurde, wo Soldaten im Gefecht sind, mit solchem Gebrüll antworten und lediglich innenpolitische Gefechte abfeiern. Das entspricht überhaupt nicht dem erforderlichen Niveau!
Frau Künast, unsere Soldaten haben eines, was Sie ihnen gerade offensichtlich nicht zugestehen, nämlich ein hohes Anstandsempfinden. Ich glaube, das darf das Parlament in einer Debatte auch widerspiegeln.
Unsere Soldaten haben den Anspruch darauf, dass wir die Lage in Afghanistan auch unter Berücksichtigung des Punktes Rechtssicherheit und der Frage, wie es einem Soldaten im Felde geht, der im Gefechte stand, diskutieren. Wenn man dies vor dem Hohen Hause anspricht, das den Namen "Hohes Haus" zu Recht trägt, und dann plötzlich nichts weiter als wüstes Geschrei von Ihren Seiten ausbricht, dann werden Sie damit Ihrer Verantwortung gegenüber den Soldaten nicht gerecht. Das darf ich an dieser Stelle auch noch einmal sagen.
Heute stehen hier einmal mehr zwei wesentliche Punkte im Raum.
Herr Trittin und Herr Steinmeier, die Sie gesprochen haben: Sich in der letzten Woche und am Wochenende hinzustellen und zu beklagen, man würde nur stückchenweise über das eine oder das andere informiert werden, ist schon bemerkenswert. Die Welle der Empörung dürfte Sie in dieser Hinsicht eigentlich selbst treffen, da Sie seit spätestens 3. November 2009 über all das informiert waren, was Sie da beklagt haben. Einige von Ihnen waren sogar schon früher informiert. Herr Arnold hat, wie man hört, beispielsweise schon am 8. September 2009 über gewisse Dinge, die gerade auch in der letzten Woche laut beklagt wurden, gesprochen.
In der Sitzung des Verteidigungsausschusses übrigens der ersten nach dem Luftschlag sollen bestimmte Kollegen gesagt haben Herr Arnold weiß sicher, von wem ich rede; ich höre das , dass das Ziel des Luftschlags durchaus auch darin bestanden habe, die sich im Umfeld der Laster aufhaltenden Terroristen zu treffen hört! hört! , die sicher kein illegitimes Ziel seien. Ich darf das wiederholen:
die sicher kein illegitimes Ziel seien. Ich wiederhole: Man hört, das sei im
Verteidigungsausschuss am 8. September 2009 gesagt worden. Manchmal muss man der Erinnerung auch ein Stück weit nachhelfen, wenn Sie sich so äußern wie in diesen Tagen.
Die Fraktionsvorsitzenden Herr Trittin, Sie selbst wollten am 6. November 2009 ja nicht kommen wurden vom Bundesverteidigungsministerium auch darüber informiert, was der COMISAF-Bericht aussagt, dass nämlich auch die Taliban ein Teil der
gezielten Bekämpfung waren und dass es nicht nur um die Tanklaster ging, dass die gezielte Bekämpfung also gegen die Tanklaster und die Taliban gerichtet war. Das war am 6. November 2009. Herr Trittin, Sie wollten nicht selbst kommen und haben einen Vertreter geschickt. Man darf zumindest annehmen, dass er Sie über die Dinge unterrichtet hat, die er dort hörte.
Ich komme zu den personellen Konsequenzen, weil sie von einigen angesprochen worden sind. Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass mir Dokumente, Berichte und Informationen zum Vorfall in Kunduz vorenthalten wurden. Das ist unbestritten. Das wird auch in dem Brief von General Schneiderhan an mich festgestellt, in dem er mich bittet, Herr Oppermann, ihn von seinen Dienstpflichten zu entbinden, da er die Verantwortung dafür übernehme, dass mir diese Informationen nicht vorgelegt wurden. Für die Trennung bedarf es keiner weiteren Gründe. Auf ein anderes Niveau in der Debatte, das man derzeit erlebt, werde ich mich mit Sicherheit nicht einlassen.
Ich darf gleichzeitig noch auf eine Frage eingehen, nämlich ob Informationen wesentlich oder unwesentlich sind. In einem so entscheidenden Fall der Geschichte der Bundeswehr hat der Bundesminister in der Frage, welche Information wesentlich oder unwesentlich gewesen sein mag, schon noch selbst das Recht, zu entscheiden, was wesentlich und was unwesentlich ist, statt jemanden danach fragen zu müssen, ob er denn Einsicht in gewisse Akten nehmen darf. Wo kämen wir denn da hin? In diesem Zusammenhang wird manches, was heute mit großem Gedöns vorgestellt wurde, auch im Untersuchungsausschuss eine Rolle spielen dürfen und müssen. Ich habe diesen Untersuchungsausschuss von Anfang an befürwortet, ebenso wie ich alle mir vorliegenden Dokumente dem Parlament zur Verfügung gestellt habe und solche, die als geheim eingestuft waren, sogar herabgestuft habe, sofern ich das selbst konnte Das hat es in dem Sinne auch noch nicht gegeben , damit im Parlament damit anständig umgegangen werden kann. Ob Sie damit anständig umgehen, ist noch eine andere Frage. Das hat mit Anstand relativ wenig zu tun.
Ich habe immer gesagt, dass ich den Untersuchungsausschuss befürworte. Ich halte ihn für ein angemessenes und auch für ein würdiges Gremium, diese Fragen zu behandeln. Einen Vorgeschmack darauf, wie dieses Gremium von einigen eingeschätzt wird, konnte ich allerdings bereits am gestrigen Abend und heute bekommen.
Gestern Abend erreichte mich eine Aufforderung der SPD-Fraktion, heute im Verteidigungsausschuss einen umfassenden Bericht über die Ereignisse am 3. und 4. September 2009 anlässlich des Bombenabwurfs auf zwei Tanklastzüge und die daraus resultierenden Entscheidungen des Einsatzführungskommandos und des Bundesministeriums der Verteidigung abzugeben. Der Bericht sei dringend erforderlich für die Beratungen im Verteidigungsausschuss.
Diese Aufforderung erfolgte vor der Einrichtung des Untersuchungsausschusses. Das gibt mir einen Hinweis darauf und setzt Sie dem Verdacht aus, dass es Ihnen bei dem Untersuchungsausschuss nicht um Aufklärung und Information geht, sondern dass Sie nahe am politischen Klamauk sind, wenn Sie den Untersuchungsausschuss schon im Vorfeld so abwerten wollen.
Es geht bei allen Fragen, die wir hier behandeln, nicht lediglich um die eine oder andere Spitzfindigkeit, sondern um existenzielle Fragen, die Leben und Tod unserer Soldaten berühren. Wenn wir dieses Niveau in solchen Fragen halten, dann tragen Sie die Debatte auch künftig auf dem Rücken der Soldaten aus, und dieses Niveau gibt niemand anders als Sie vor.
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Freitag, 11. Dezember 2009
2 Tanklaster nachts auf einer Insel (Sandbank) umgeben von Wasser
Donnerstag, 24. September 2009
Mittwoch, 16. September 2009
Sonntag, 13. September 2009
Dienstag, 23. Juni 2009
Ist Neda doch nur ein fake? Und wenn ja, von wem?

ist Neda nur ein gut gemachter Fake? Zumindest das staatl. iranische Fernsehen kolportiert das, ohne jeglichen Beweis zu führen, aktuell so. Der Verlobte von Neda soll demzufolge Fotojournalist sein. Dies erklärte auch die "schönen" Fotos (einer schönen Frau) , die zum rechten Zeitpunkt verfügbar sind....
War das Ganze nur ein geschickt inszenierter medialer Coup? - Das Blut nur Fernsehblut? Eine covered action gar? - Er hätte sodann seine gewünschte Wirkung erzielt. - In Obamas Sinn! - Alles ist möglich. - Eine sorgfältig geplante CIA - Inszenierung, dazu passend die Kairoer Rede und dazu noch mit einem unverdächtigen, aktiven Pulitzer-Preisträger der LA TIMES. Im vorgeblichen Verbund mit niederländischen Menschenrechtsaktivisten. Viele Zufälle, in der Tat. Wenn es so wäre, wäre das genial konstruiert :)) ! - Doch das ist eher unwahrscheinlich. Die graue Tristesse einer Diktatur scheint mir da viel wahrscheinlicher. But : You never know....
Der Spiegel hat sich des Themas kurzer Hand angenommen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,632047,00.html
Eines steht jedoch jetzt schon fest. Neda ist teil der Medienhistorie geworden. Twitter hat sich sein Adelsprädikat verdient und wird bald platzen vor Berühmtheit. - Und die iranischen Theo-oligo-kraten haben eine verzweifelte Schlacht um die Mediendominanz gegen hunderttausende Blogger und Twitterer begonnen. Die Hartnäckigkeit des Web 2.0 haben sie sicher nicht in ihr Kalkül mit einbezogen.
Ein interessanter Link: http://iranbato.wordpress.com/about/
Dienstag, 24. März 2009
Horst Köhler hält keine große, aber eine gute Rede!

Mittwoch, 18. März 2009
Twitter.com ? Was ist das ? Hier die Antwort !
Ein echtes Enthüllungsvideo, welches die Sinnlosigkeit dieser schieren Scheinkommunikation "aller mit jedem" bloß stellt. Genial gemacht!
Warterboarding: NO!
Hi world,
man darf die Freiheit nicht im Namen der Freiheit abschaffen. (Was nicht heissen soll, dass es keinen wehrhaften Staat geben darf) - Waterboarding geht zu weit. Das mutet an wie mittelalterliche Folterknechte. Was will man damit eigentlich erreichen? Das Video ist nichts für schwache Nerven - was im Web 2.0 bedeutet, dass es nun natürlich vermehrt angeklickt wird. Ich habe Euch gewarnt!
Montag, 16. März 2009
Wild Freeborn - Help me, help others - der amerikanische Keksestreit
Bemerkenswert. Wieder einmal sorgt das Internet für einen neuen Star. Die 8-jährige "Wild Freeborn" (nomen es omen) hat es bis in die NYT geschafft und einen echten Streit ausgelöst- einen Pfadfinder Kekse Streit. Sie wollte 12.000 Packungen Kekse über das Internet in ihrer Region loswerden (was zeigt, dass das Internet nicht immer nur ein internationales Medium sein muss...) und der Pfadfinderverband hat es wohl verboten. Bis hin zur Selbstzensur (Video raus aus YT). Doch das ist wie mit genmanipulierten Pflanzen, einmal frei gesetzt - nicht mehr zu stoppen. Netzschreibe zeigt die 36sec, welche der Selbstzenur zum Opfer fielen.
Freitag, 13. März 2009
Winnenden: die letzten Minuten des Tim K. im Video
eine doch gespenstische Videoszene. Horror live!
from: sky news
update: Ausschnitte aus einem Amateurvideo, das heute in gesamter Länge exklusiv auf RTL läuft, so BILD.de. Nun, da wird also mit dem Tod eines Amokläufers noch Geld verdient. Wichtige Szenen sind aus dem Video ausgeschnitten. Der totale Gig soll den Zuschauer also erst am Abend, zur besten Sendezeit, erreichen. Das Video wirft Fragen auf. Wer hat es gedreht, wer war so leichtsinnig oder hat einen so großen Coolness Faktor, dass er in einer solchen Situation das Geschehen mit einem (teuren?) Videohandy aufnehmen kann. Es muss sich um einen sehr streßresistenten Zeitgenossen gehandelt haben. Spannend sind die Schreie, die sich offensichtlich nur ums Auto drehen.... offenbar begriff man nicht so recht was da abgeht. Stadtguerilla live! Wer das war und damit noch Kohle machen will oder macht, das wäre schon eine interessante Frage. Der Rest ist Spekulation.
Dienstag, 10. März 2009
Die Köpfe hinter KIVA.org - bisher über 63 MIO USD
Kiva.org wächst derzeit exponentiell. Dieses Video zeigt die Akteure hinter den Kulissen. Mehr als 63 MIO USD wurden mittlerweile bereits investiert. Ein wirklich stolzes Resultat.
Einen Satz habe ich in der Website noch entdeckt, der mich hat aufhorchen lassen:
"Currently, Kiva Lenders can only receive 0% interest on their loan. Kiva hopes to allow Field Partners to offer non-zero interest rates to Kiva Lenders."
Ok, das heisst also, daß man durchaus künftig die Möglichkeit haben kann, sein eingesetztes Kapital zu mehren. Und nicht nur investiert "eines guten Gefühls wegen". Das macht langfrsitig sicher einen deutlichen Unterschied, wie ich finde, und läßt ganz schnell all jene Interesse geleiteten Kritiker verstummen, die KIVA vorwerfen, den Aufbau eines Bankensystems zu konterkarieren. Vll. ist das ja eh auch gar nicht mehr notwendig. Siehe UBS, Dt.Bank, und wie sie alle heissen und .... straucheln... oder?
update: deutsch aus dem KIVA HQ.
update2: einen recht professionellen deutsch sprachigen Blog, ausschliesslich zum Thema hier: http://www.p2p-kredite.com/
KIVA stellt nun auch kurze Videosequenzen zu den Empfängern der Mikrokredite ins Netz, was ja zu erwarten war. So kann man sich unmittelbar einen Eindruck verschaffen. Auch wenn die Sequenzen nur kurz sind, so sind sie doch informativ. Nur das Geruchs-Youtube gibt es derzeit noch nicht.
Freitag, 20. Februar 2009
Stimmungsbericht von einer Erotikmesse
Sonntag, 15. Februar 2009
Samstag, 14. Februar 2009
Wie KIVA.org funktioniert:
A Fistful Of Dollars: The Story of a Kiva.org Loan from Kieran Ball on Vimeo.
Möglicherweise ist es ja so, dass hier ein völlig neues System etabliert wird, welches die herkömmlichen Banken Institution vollständig ablösen wird. In Tansania beispielsweise gibt es auch kein Telefon Festnetz. Diesen Entwicklungsschritt hat man in Tansania einfach übersprungen. Warum sollte es dann bei den Banken anders sein? Ich halte das nicht für schlecht.
Hinweis: ab heute schreibe ich alle meine Blockeinträge mit Dragon NaturallySpeaking 10, nachdem ich es einige Trainingseinheiten durchlaufen haben lassen. Es funktioniert so leidlich. Von einem qualitativ besseren Mikrofon verspreche ich mir jedoch noch eine wesentlich weitergehende Entlastung. Langsam beginnt mir diese Geschichte Spaß zu machen.
Montag, 2. Februar 2009
Mr. Obama ist langfristig verschnupft - über die Geldelite seines Landes!
Sonntag, 1. Februar 2009
Note 1 für die Königin! Kann man nur unterstützen!
Hi world,
ok! Wie beeindruckend gemacht! UND: dem humanitären Anliegen von Queen Rania (selbst Palästinenserin!) kann und will ich mich hier gewiß nicht verschliessen.
Und hier das Click-Hit Video: