Mittwoch, 16. Dezember 2009

Ein BM der Selbstverteidigung


Die Worte dazu:

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Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

"REGIERUNGonline" - Wissen aus erster Hand

Deutscher Bundestag
Rede des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Karl-Theodor Freiherr zu
Guttenberg, in der Aktuellen Stunde zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan vor
dem Deutschen Bundestag am 16. Dezember 2009 in Berlin:
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Frau Präsidentin!
Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Ich frage mich, was unsere Soldatinnen und Soldaten empfinden, wenn Sie an einem Tag, wo ein Soldat schwer verwundet in Kunduz liegt, wo ein weiterer Soldat offenbar verletzt wurde, wo Soldaten im Gefecht sind, mit solchem Gebrüll antworten und lediglich innenpolitische Gefechte abfeiern. Das entspricht überhaupt nicht dem erforderlichen Niveau!

Frau Künast, unsere Soldaten haben eines, was Sie ihnen gerade offensichtlich nicht zugestehen, nämlich ein hohes Anstandsempfinden. Ich glaube, das darf das Parlament in einer Debatte auch widerspiegeln.

Unsere Soldaten haben den Anspruch darauf, dass wir die Lage in Afghanistan auch unter Berücksichtigung des Punktes Rechtssicherheit und der Frage, wie es einem Soldaten im Felde geht, der im Gefechte stand, diskutieren. Wenn man dies vor dem Hohen Hause anspricht, das den Namen "Hohes Haus" zu Recht trägt, und dann plötzlich nichts weiter als wüstes Geschrei von Ihren Seiten ausbricht, dann werden Sie damit Ihrer Verantwortung gegenüber den Soldaten nicht gerecht. Das darf ich an dieser Stelle auch noch einmal sagen.

Heute stehen hier einmal mehr zwei wesentliche Punkte im Raum.

Herr Trittin und Herr Steinmeier, die Sie gesprochen haben: Sich in der letzten Woche und am Wochenende hinzustellen und zu beklagen, man würde nur stückchenweise über das eine oder das andere informiert werden, ist schon bemerkenswert. Die Welle der Empörung dürfte Sie in dieser Hinsicht eigentlich selbst treffen, da Sie seit spätestens 3. November 2009 über all das informiert waren, was Sie da beklagt haben. Einige von Ihnen waren sogar schon früher informiert. Herr Arnold hat, wie man hört, beispielsweise schon am 8. September 2009 über gewisse Dinge, die gerade auch in der letzten Woche laut beklagt wurden, gesprochen.

In der Sitzung des Verteidigungsausschusses übrigens der ersten nach dem Luftschlag sollen bestimmte Kollegen gesagt haben Herr Arnold weiß sicher, von wem ich rede; ich höre das , dass das Ziel des Luftschlags durchaus auch darin bestanden habe, die sich im Umfeld der Laster aufhaltenden Terroristen zu treffen hört! hört! , die sicher kein illegitimes Ziel seien. Ich darf das wiederholen:
die sicher kein illegitimes Ziel seien. Ich wiederhole: Man hört, das sei im
Verteidigungsausschuss am 8. September 2009 gesagt worden. Manchmal muss man der Erinnerung auch ein Stück weit nachhelfen, wenn Sie sich so äußern wie in diesen Tagen.

Die Fraktionsvorsitzenden Herr Trittin, Sie selbst wollten am 6. November 2009 ja nicht kommen wurden vom Bundesverteidigungsministerium auch darüber informiert, was der COMISAF-Bericht aussagt, dass nämlich auch die Taliban ein Teil der
gezielten Bekämpfung waren und dass es nicht nur um die Tanklaster ging, dass die gezielte Bekämpfung also gegen die Tanklaster und die Taliban gerichtet war. Das war am 6. November 2009. Herr Trittin, Sie wollten nicht selbst kommen und haben einen Vertreter geschickt. Man darf zumindest annehmen, dass er Sie über die Dinge unterrichtet hat, die er dort hörte.

Ich komme zu den personellen Konsequenzen, weil sie von einigen angesprochen worden sind. Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass mir Dokumente, Berichte und Informationen zum Vorfall in Kunduz vorenthalten wurden. Das ist unbestritten. Das wird auch in dem Brief von General Schneiderhan an mich festgestellt, in dem er mich bittet, Herr Oppermann, ihn von seinen Dienstpflichten zu entbinden, da er die Verantwortung dafür übernehme, dass mir diese Informationen nicht vorgelegt wurden. Für die Trennung bedarf es keiner weiteren Gründe. Auf ein anderes Niveau in der Debatte, das man derzeit erlebt, werde ich mich mit Sicherheit nicht einlassen.

Ich darf gleichzeitig noch auf eine Frage eingehen, nämlich ob Informationen wesentlich oder unwesentlich sind. In einem so entscheidenden Fall der Geschichte der Bundeswehr hat der Bundesminister in der Frage, welche Information wesentlich oder unwesentlich gewesen sein mag, schon noch selbst das Recht, zu entscheiden, was wesentlich und was unwesentlich ist, statt jemanden danach fragen zu müssen, ob er denn Einsicht in gewisse Akten nehmen darf. Wo kämen wir denn da hin? In diesem Zusammenhang wird manches, was heute mit großem Gedöns vorgestellt wurde, auch im Untersuchungsausschuss eine Rolle spielen dürfen und müssen. Ich habe diesen Untersuchungsausschuss von Anfang an befürwortet, ebenso wie ich alle mir vorliegenden Dokumente dem Parlament zur Verfügung gestellt habe und solche, die als geheim eingestuft waren, sogar herabgestuft habe, sofern ich das selbst konnte Das hat es in dem Sinne auch noch nicht gegeben , damit im Parlament damit anständig umgegangen werden kann. Ob Sie damit anständig umgehen, ist noch eine andere Frage. Das hat mit Anstand relativ wenig zu tun.

Ich habe immer gesagt, dass ich den Untersuchungsausschuss befürworte. Ich halte ihn für ein angemessenes und auch für ein würdiges Gremium, diese Fragen zu behandeln. Einen Vorgeschmack darauf, wie dieses Gremium von einigen eingeschätzt wird, konnte ich allerdings bereits am gestrigen Abend und heute bekommen.
Gestern Abend erreichte mich eine Aufforderung der SPD-Fraktion, heute im Verteidigungsausschuss einen umfassenden Bericht über die Ereignisse am 3. und 4. September 2009 anlässlich des Bombenabwurfs auf zwei Tanklastzüge und die daraus resultierenden Entscheidungen des Einsatzführungskommandos und des Bundesministeriums der Verteidigung abzugeben. Der Bericht sei dringend erforderlich für die Beratungen im Verteidigungsausschuss.

Diese Aufforderung erfolgte vor der Einrichtung des Untersuchungsausschusses. Das gibt mir einen Hinweis darauf und setzt Sie dem Verdacht aus, dass es Ihnen bei dem Untersuchungsausschuss nicht um Aufklärung und Information geht, sondern dass Sie nahe am politischen Klamauk sind, wenn Sie den Untersuchungsausschuss schon im Vorfeld so abwerten wollen.

Es geht bei allen Fragen, die wir hier behandeln, nicht lediglich um die eine oder andere Spitzfindigkeit, sondern um existenzielle Fragen, die Leben und Tod unserer Soldaten berühren. Wenn wir dieses Niveau in solchen Fragen halten, dann tragen Sie die Debatte auch künftig auf dem Rücken der Soldaten aus, und dieses Niveau gibt niemand anders als Sie vor.

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Samstag, 12. Dezember 2009

Bombt Kunduz Merkel aus dem Amt?

Hi world,

sie, die Kanzlerin nämlich, ist offenbar bereits in volle Deckung gegangen, denn die Schockwellen aus Kunduz haben jetzt das Bundeskanzleramt in Berlin erreicht. Das Gebäude bebt, wackelt und zittert. Es wurde in einem nicht Erdbeben gefährdeten Gebiet errichtet. Allenfalls die Stöße der U Bahn im Berliner Untergrund wurden geplant. - Die Waschmaschine beginnt zu rotieren. Die Trommel dreht sich in immer schnellerem Tempo.

Werden wir kommende Woche eine Staatskrise erfahren, wie wir sie in der jüngeren demokratischen deutschen Geschichte bisher so noch nie erlebt haben?

Ich halte das durchaus für möglich. Die Theorie dahinter ist die folgende: Die USA wollen Merkel aus dem Amt bomben, weil sie ihnen als Verbündeter nicht verlässlich genug war und ist. Merkel ist ihnen zu kommunistisch. Dabei sind den USA alle erreichbaren Mittel recht. Die TF47 ist hierbei die "Koalition der Willigen. Deren formal oberster deutscher Vertreter war Schneiderhan."

Wir werden es vielleicht nicht überleben, das Erdbeben und die darauf folgende Tsunami Welle. Neuwahlen drohen wieder als Schreckgespenst. Dann noch schnell einige inszenierte Al Q. Attacken und Deutschland ist nicht mehr wieder zu erkennen.

Merkel hat sich in volle Deckung begeben. Sie äussert sich nicht. Sie igelt sich ein. Sie hat schlicht und einfach nur ANGST.

  • Die Gechassten melden sich zurück und fordern Wahrheit. Wichert ist der Erste.
"Wenige Stunden nach dem Gespräch mit Schneiderhan und Wichert hatte Guttenberg ihnen in Einzelgesprächen mitgeteilt, dass er kein Vertrauen mehr in sie habe. Wichert hatte laut «Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung» Guttenberg anschließend in einem Brief gebeten, die Darstellung zu korrigieren, wonach sie die Existenz weiterer Berichte geleugnet hätten. Das sei bisher nicht geschehen."

(ddp)




Ist nicht das gemeine Schwein, sondern ein Mensch der melting-pot für die Schweinegrippe Panhysterie?

hi world,

"Professor Albert Osterhaus von der Erasmus-Universität Rotterdam, auch bekannt als »Dr. Flu« (»Dr. Grippe«), wird in den niederländischen Medien als zentrale Figur in der weltweiten Hysterie über die Schweinegrippe-H1N1-Influenza-A von 2009 bezeichnet. Bei Osterhaus laufen die Fäden eines internationalen Netzwerks, oft auch Pharma-Mafia genannt, zusammen, er ist auch der entscheidende Berater der WHO in Fragen der Influenza. Er ist also bestens positioniert, um auch persönlich von den Milliarden Euro zu profitieren, die mit Impfstoffen verdient werden, die angeblich vor H1N1 schützen." weiter hier:

http://info.kopp-verlag.de/news/blitzmeldung-schwerer-interessenkonflikt-untersuchung-gegen-den-schweinegrippe-papst-der-who.html

Freitag, 11. Dezember 2009

2 Tanklaster nachts auf einer Insel (Sandbank) umgeben von Wasser


PS: um 1:50 .. und es hat wooom gemacht - Was bitte wollen nachts um 01.20 2 Tanklastzüge auf einer Sandbank, umgeben von Wasser? Schwer zu begreifen. Ich habe übrigens über 100 kleine schwarze Flecken in den Standbildern gezählt. Sicher alles böse böse Taliban. Weil so genau unterscheidbar. Es gibt auch Stimmen, welche behaupten, dass diese Videos qualitativ bewusst nach unten manipuliert worden seien. Ich weiss es nicht.

2 x tower oder 2x tanks - Was ist Ihnen lieber?

hi world,

ich träume, also denke ich, bereits genau so hemmungslos krankhaft, wie diejenigen, welche uns derzeit dieses Staatsschauspiel, mit Themenfortentwicklung zu jeder vollen Nachrichtenstunde präsentieren.


I had a dream:

Ich träumte folgendes in einem fürchterlichen Alptraum: 2 x Tanks oder 2 x Manhattan Tower? Wie hätten Sie es denn gerne? Was den USA die Twintowers, sind Deutschland die beiden Tanks in AFG.

Es handelte sich bei der Attacke von Kunduz um eine bewußte, bösartige Provokation kranker Hirne, mit möglichst vielen Kollateralschäden. Ein Komplott mit vereinten Kräften, aus BND, MAD, KSK, AA und wer weiss noch alles. Gerne in der Opferrolle auch Kinder und Jugendliche - die Zukunft eines Landes. Das provoziert dann desto größere Rache. Das war STUFE EINS.

Jetzt schnell noch ein Besuch am Hindukusch, Bartpinseln, derweil sich die Retourkutschen gerade ansammeln und Formieren. Dann STUFE ZWEI. Die planbare menschliche Reaktion, denn die Taliban sind ja schliesslich auch nur Menschen mit (wenig) Hirn. Und wie "wenig Hirn" eben so nun mal tickt, das wissen die Kriegspsychologen sehr sehr gut. Sie haben das ja auch studiert. Massierter Angriff der Al-Kaida-Indianer auf das deutsche Lager. Zeit und Ort: egal. Hauptsache: Entführung und Gefangennahme von mindestens 10 schwarz-rot-gold-grün Gefleckten. Dann:? Na klar doch. Wie bereits gehabt: grausame Rituale, die Bauchhaut aufschlitzen und über dem Kopf zubinden (das! gab´s in der Tat, und ohne Scheiss), Racheakte, Folter und alle paar Tage einen erschiessen, enthaupten, egal, Hauptsache brutal und - klar doch: Youtube - Videos für die Western-Yuppies.

Und dann: STUFE DREI. Endlich! Am Ziel. "Weil, ja weil es ja offensichtlich nicht anders geht!" und DAS sieht , angesichts der medial auf allen, aber auch wirklich allen Kanälen und Hunderterwellen, vermittelten afghanischen Katastrofe auch der letzte Trottel auch im letzten der 13.000 Dörfer in D ein. Da muss man mit Verstärkung rein und "ran an den Mann und den Feind!" Draufhalten! Einfach nur draufhalten! - Tja. So haben wir das früher gemacht. - Man wollte zwar anders, friedlich, Brunnen bauend, Brücken bauend und Snickers verteilend. - Aber wenn DIE, diese böse T-Brut, es nicht anders gewollt haben, dann werfen wir, also die zweifellos Guten, eben schnell noch einige Bataillone mehr in dieses Land, rein, damit dann mal dort eben RICHTIG aufgeräumt wird.

Wurde ja wohl auch Zeit! Nicht wahr? Und wozu halten wir uns schliesslich eine so teure Armee? Jetzt wo die Inflation bald zu traben beginnt, angesichts 100 MRD Neuschulden. Endlich! Deutschland eint ein einziges "Freindbild". Das war uns kurzerhand doch wirklich abhanden gekommen. Jeder sitzt nur noch am Laptop und befasst sich mit myspace, Facebook und Twitter. Ja, was soll das denn? Wir müssen die Nation wieder einen. Zusammenführen! Und das geht doch nur, seien wir doch ehrlich, durch gemeinsam erlebte Momente der Gefahr. - Wir haben so viele H4 Empfänger, die wollen alle in die Arnee. Und dort eben müssen wir Platz schaffen. Die Spinde leeren. Die Jungs wollen und dürfen endlich zeigen, was sie gelernt haben. Das Kriegshandwerk nämlich. Sterben, hier "fallen" genannt, gehört doch zum business dazu. jeder wußte, auf was er sich einlaesst bei der Armee. Und Klein Napoleon aus dem Frankenwlad trägt die Truppenfahne - hinterher.

Und an der Heimatfront? Ja klar, da strahlen alle Weihnachtbäume und die Sargtischler haben viel Arbeit und alle bewundern Sie den großen, den Theodor, den neuen EISERNEN, wie er vom Volk respektvoll aller Orten bezeichnet wird. Wie er jede Woche dahinfliegt und hilft dort mit anzupacken und nach den Rechten zu sehen. Ein Mann der tut, in der Tat - Und damit wird er für alle Ämter qualifiziert sein. Auch für das Höchste, die Angie Nachfolge, wenn sie vorzeitig amtsmüde sein sollte, dann, bitte sehr, gerne und jederzeit sofort. Sie hat ja immer so traurige Augenringe beidseits. Jeder würde verstehen, wenn sie abdankte. Sie hat viel für Deutschland getan. Und ich bitte Sie: nur 10 Opfer oder ein paar Dutzend mehr, bei 82,6 Millionen Menschen. Die wären auch so auf der Straße gestorben, bei Unfällen. Und so kommen sie noch in den Genuß eines Staatsbegräbnisses. - Naja, die Bestattungskompanien und die Ehrenabordnungen hat man professionalisert. Nennt sich jetzt: Bestattungskompanie. Stellen Ehrenwache und lassen gekonnt den Sarg in die Erde. Die Seile haben sie von den KSK - Kräften, denn die halten schliesslich was aus. Und am Material sparen bei der letzten Reise. Nein, das wollen wir nicht. - Da regt sich doch auch niemand drüber auf. - Meine Güte, sind doch eh nur peanuts. - Und am kommenden So, um 11.00 ist Messe, im Dom, in Berlin. Zusammen mit dem neuen Generalinspekteur. Der Militärbischof von Deutschland wird eine ergreifende Rede halten und der Opfer gedenken. KT ist mit dabei, oben, in der Loge, ganz rechts, dort, wo der Adel seine seit Alters her angestammten Sitzplätze hat. Da kann man so gut niederschauen - auf das gemeine Volk.


Ich wachte in Schweiß gebadet auf, wog 2 Kilogramm weniger - und erst dann merkte ich, daß es wahrscheinlich doch nur ein Traum war. Wirklich (oder) wahr?



Ich träumte auch von einigen Suizidversuchen und vollendeten suicides...

TF47, das Tanklastwagenmysterium, die Taliban und ein Oberst

hi world,

langsam wird die Sache bühnenreif. Das ist der Stoff, aus dem einst Literatur entsteht. Eine Klamotte, die man dem deutschen Volk besser so nicht hätte servieren sollen. Vor 24 Stunden schrie Theodor bei Maybrit noch "Hysterie!" - "Hysterie!" - Haltet sie auf, die verrückten Hysteriker!

Doch ab heute wird es wirklich hysterisch und dafür gibt es alle Gründe dieser Welt. Lügen haben eben auch nur kurze Minister(ge-)beine.

Der stv. Generalinspekteur nestelt schon reichlich nervös mit dem Daumen seiner linken Hand auf den um die Weltgeschichte rotierenden Pressefotos. Gleichwohl er einen intelligenten Eindruck macht. Der Mann weiss ganz genau, warum er nervös sein muss. Denn er kennt die ganze Wahrheit. Die heutige Spritztour dient da nur der Betäubung der Massen - einen wirklichen Sinn kann sie nicht haben. Handlungen machen keinen Sinn, entweder haben sie einen solchen oder sie haben ihn nicht. Die Y-Tour hatte sicher keinen!


Die (Ab-)Gründe:

Der Zeitung zufolge machte der deutsche Oberst auch in dem von ihm selbst verfassten Bericht keinen Hehl aus seiner Absicht. Nach Informationen der "Süddeutschen" schrieb Klein, er habe die Taliban "vernichten" wollen.


Nun wird auch der jüngere Spiegel - Titel verständlicher: "Wann dürfen Deutsche töten?" - Ist unser "Kontingent" an "töten dürfen" nicht durch die Geschichte bereits mehr als über-erfüllt? Ich meine ja. Der Kerl muss angeklagt werden! Da führt jetzt kein Weg mehr daran vorbei. Und der Minister gleich mit, am Besten in Den Haag, wegen Unterstützung und Rücken-Deckung eines kapitalen Kriegsverbrechens. Das wird ein tiefer Fall Theodor!

Man kann sich vorstellen, dass diese beiden Tanklastzüge nur ein Honeypot waren, ein Fliegenfänger, woran die Taliban kleben bleiben sollten und die man dann auf die bekannte Weise in einer Aktion Feuerball "ausschaltete". Kinder gleich mit. Hey! Zu viel Katastrofenfilme geguckt? Skrupellos. Möglicherweise ein Meisterstück der Schlapphüte. Damit wird dann auch unmittelbar verständlich, warum der Minister und alle anderen Wissenden, diesen Oberst alle Naselang medial in Schutz nehmen. Bis dieses selbst erfundene Mantra an der Heimatfront keiner mehr ernsthaft in Zweifel stellt. - Ausser mich natürlich. Die Frage sei erlaubt: Sind das noch Deutsche, welche so handeln würden?

Scharfe, inquisitorische Fragen, die jetzt der Aufklärung bedürften, wären beispielsweise: Wo kamen die LKW´s denn eigentlich her? Wer war ihr Eigentümer? Wie lange waren die schon in AFG? Wie oft sind sie diese Strecke bereits vorher gefahren? Wer waren die Fahrer? Wurden die Fahrer ausgewechselt an diesem Tag? Wenn ja warum und von und mit wem? Wer gab die Transportorder? Wo wurden sie, vorgeblich, entführt? Wie waren die EXAKTEN Vorgänge dabei? Wer wusste Bescheid? Hat man die Entführung gar "erleichtert"? Wie war die Vorgeschichte? Bohrende Fragen sollte man stellen, unerbittlich bohrende Fragen. Bis die Ohren weh tun! - Und das soll kein Krieg sein? Gott bewahre!

Die Reaktion dürfte klar sein. In Kürze werden die Angriffe auf deutsche Soldaten dort verheerend sein. - Wir werden es erleben, denn Gewalt erzeugt nur Gegengewalt. So kann man keinen Frieden schaffen. Niemals nicht!

PRT = provinzieller Rekonstruktionstest



  • FAZ hierzu
  • WIWO hierzu: Über Wasser gehen
  • Welt hierzu: Drohende Schwere Gefechte - wie ich oben schrieb



Das Iran Regime schlägt wieder zu: Parastou Forouhar festgesetzt

Hi world,

haben wir es doch gut hier im Lande...

Süddeutsche Zeitung, 09.12.2009

Einmal im Jahr fuhr die Künstlerin Parastou Forouhar aus ihrem deutschen Exil ins heimische Teheran, um an ihre Eltern zu erinnern, die vor zehn Jahren ermordet wurden, berichtet Katajun Amirpur. Dariush Forouhar und seine Frau Parwaneh hatten sich schon unter dem Schah für Demokratie eingesetzt. "Der Mord an den Forouhars glich einer Hinrichtung. Parwaneh Forouhar wurde mit über zwanzig Messerstichen in der Brust aufgefunden. In den Tagen nach dem Mord ging das Grauen um in Teheran. Jeder Oppositionelle fürchtete, er könnte der Nächste sein. Es gab Gerüchte von Todeslisten mit Namen von Regimekritikern. Darunter waren Reformtheologen, Studentenführer und Frauenrechtlerinnen." Parastou Forouhar ist Jahr für Jahr bewusst das Risiko einer Verhaftung eingegangen - und diesmal ist es in der Tat eingetreten: Forouhar wurde nach der Eröffnung einer Ausstellung festgehalten und an der Ausreise gehindert.
Der BLOG von Parastou F. (in dt. Sprache)




Der Glamourboy wird nervös

Hi world,


ei wer hätte das gedacht, dass die Dinge doch so schnell ins Rollen kommen. Das gloriose Ministerbübchen wird, ganz "Yuppie-like", frech - und nervös. Eine probate Mischung, wie ich finde, die zur Gelfrisur passt, wie die Faust auf´s Auge. In Wasserträgerkreisen der Industrie ist das die heut zu Tage vorherrschende Reaktionsweise. Leider ist sie eben nicht Ziel führend. - Und heute lese ich in der ftd.de beispielsweise das Folgende:



"Meine Lesart (des Rot-Kreuz-Berichts) war die, dass es nicht völkerrechtskonform gewesen sein könnte", sagte Guttenberg. Wie der Angriff letztlich zu bewerten sei, müsse nun von der deutschen Justiz geklärt werden."

Was will uns das lehren? Zunächst: vollkommene Selbstvergessenheit. Rückzug in die Sprache des Juristen. Aufsuchen des vermeintlich sicheren Argumentationsschutzwalls der Juristensprachwelt (eine Art Task Force "GG"). Er schöpft aus seinem persönlichen Erfahrungshorizont. Was soll er in seiner Gotterlassenheit auch tun? Damit: Preisgabe und Eingeständnis, keine eigene politische(!) - und nur eine solche wäre in diesem Amt zu dieser Zeit gefragt (!) - Meinung öffentlich vertreten zu wollen bzw. noch viel fataler, offenbar zu können.

Mit dem Begleiteffekt, das IKRK mit solchen Äusserungen gleichzeitig zu desavouieren, indem er dieser, de jure rein schweizerischen, de facto jedoch supranationalen Organisation, die eigenen Hausjuristen oder, in diesem Fall noch viel schlimmer, die gesamte "deutsche Justiz" (sic!) entgegenstellt. "Voll krass", sagt Baby Doll da. Man wird das in Genf sehr aufmerksam zur Kenntnis nehmen und archivieren. Bin ich mir sehr sicher. - "Unbedachtes Geplapper," das wäre noch ein harmloser Ausdruck. Der Herr jedoch ist (noch) in Amt und Ministerwürden. - Doch hier schlägt jemand blind und berserkerhaft mit Worten um sich, ohne offenbar die Folgen seiner Rede bedacht zu haben. "So wird das fai nix mai Liaba!" - wie man im fränkischen Guttenberg goutieren würde.

Und weiter noch folgendes:

"Verteidigungsminister Guttenberg ist erneut nach Afghanistan gereist, um mit den Soldaten über das Bombardement der Tanklastwagen nahe Kundus zu sprechen. Zuhause kritisiert er die „Hysterie“ in dieser Debatte."


Wo ist da denn die Hysterie? Ich finde keine. Bei klarer Analyse der Lage finde ich nur Insuffizienz und ein von den (portionsweise gefütterten) Medien getrieben handelndes politisches Subjekt,

das sich anschliessend erneut Nestwärme vor Ort in Kunduz suchen. möchte. Ich glaube, und ich meine, das einschätzen zu können, dass der Empfang dort sehr unterkühlt ablaufen wird. Die Soldaten begreifen langsam, dass sie von einem Selbstdarsteller und Einzelkämpfer geführt werden, der die AFG-Kulisse nur für sich nutzen will. Intellektuelle haben eh die Schnauze von so viel "PR in eigener Sache" bis zum Rand voll. -Wie wär´s, Herr Minister, mit einem Photo mit einem Afghan-Baby im Arm, vielleicht noch Flasche geben? Das lenkt ab und Oma Kasupke in Berlin ist happy. "So ein netter Mann! Wirklich!" - Oder, eine andere Idee: "Minister inspiziert Einschusslöcher von Taliban am Dingo", das verdeutlicht, auch für den letzten Prolo, unmittelbar einsichtig, die Gefahren, die am Hindu-Kusch..... - Bilder kann man übrigens auch in D schon vor dem Abflug machen. Nur noch etwas Hindukusch dazugeben, mit Photoshop... Der Einfachheit halber. Gibt´s ne ganze Halle voll in D wo die zerfetzten Dinger rumstehen......

Wenn er überall dorthin reisen wollte, wo er künftg Probleme entfachte, dann wäre er bis zum Ende seiner Amtszeit auf Reisen und um seinen mittelständischen (sic!) 2 1/2 Mann/Frau Betrieb im Frankenland müssten sich derweil dann wohl andere kümmern. - Insgesamt: kümmerlich.


update:
  • Die Argumentationslinie des YOUNGSTER-Ministers wird immer abstruser. Jetzt muss er "vor Ort" fahren, zu Soldaten übrigens, die zum Anschlagszeitpunkt nicht anwesend waren, denn das komplette Kontingent wurde ausgetauscht. Wenn er mit den Betroffenen hätte sprechen wollen, wäre das in D sehr viel kostengünstiger machbar gewesen. Was also will der Sonnyboy eigentlich? Was soll die Lokomotion? Er will "Schaden von den Soldaten abwenden"? Tja, was können denn die Soldaten dafür die jetzt da unter den hohen Bergen Dienst schieben müssen und sich sehr wahrscheinlich ärgern über den Aufzug und die Begleitumstände, welche jedesmal nahezu vollautomatisch ausgelöst werden, wenn sich ein "hohes Tier" dieser VIP - Kategorie ansagt....
  • Ja und er hat es getan und ist meinem Vorschlag gefolgt :) - er konnte nicht widerstehen, sich ein "echtes" afghanisches Gewand medienwirksam umzuhängen. Genau! Für Oma Kasupke in Berlin! Sie war wirklich beeindruckt, wie sie mir erzählte. - "Er" hat sich aber standhaft geweigert an den Ort der Tat zu fahren und mit den Betroffenen, genau genommen also den Verwandten der staatlich Ermordeten, ins Gespräch zu kommen. Noch nicht mal eine Abordnung der tribals hat er im geschützten Bereich seiner Unterkunft empfangen wollen. Kann man die nicht vorher ordentlich durchsuchen, bevor sie ihm die Hand schütteln? - Dann, und nur dann, hätte das symbolische Überstülpen des Gewandes einen Sinn gehabt - und auch nur dann, wenn es aus Gastfreundschaft und Geste des guten Willens bzw. der Verhandlungsbereitschaft von den Afghanen selbst mitgebracht worden wäre. Ich bezweifle allerdings, dass denen der Sinn danach stünde. - Das alles war jedoch nicht der Fall. - Herr Minister beginnt offenbar sich selbst zu vergessen und seine Umgebung erst Recht. - Er wird nicht mehr lange BM sein. Meine Prognose! Ich bin gespannt, wann er wieder nach Afghanistan jetten wird...... Vielleicht, wenn mal wieder ein abgeschossenes Bein zu begucken sein wird? Dann Mister Guttenberg und dann bitte gleich dem Soldaten, am Besten noch im grünen OP - Gewand, die Hand schütteln, wienn diese noch dran sein sollte, lächelnd sagend: "Wird schon wieder, gelle?!" - Schulterklopfen dabei nicht vergessen. "Bist ein harter Bursche!" - Wohl wissend, dass dieser Mensch bald ausgemustert sein wird und mit 700 EUR staatlicher Fürsorge monatlich, bis zu seinem Tode , wird haushalten müssen. - Was soll´s? So ist das eben, Soldatenschicksal! Der Soldat wird bis zu seinem Tode vom Ministerklopfen zehren und sich, brainwashed, wohl fühlen. So ein Dank (kost nix!) des Vaterlands ist doch Zehrnahrung für ein ganzes Menschen-restleben oder Lebensrest... "Echt geil! Der Minister! und so zackig! Voll cool eben! Wow!"


  • Ein Kommentar im stern.de - sehr treffend! Genau meine hier publizierte Linie!
  • Auch die NZZ geht bereits vorsichtig auf Distanz!


Schweinegrippe Alarmismus lohnt nicht

Hi world,

hurra, ich lebe immer noch, obwohl oder gerade weil (?) ich mich eben nicht habe impfen lassen?

Deutschland jedenfalls sitzt auf einem Riesenberg mit Schweinegrippe Impfstoff, da sich nur 5 % der Bevölkerung von dieser industriell angestachelten Panikmache haben anstecken lassen. Die Pharmaindustrie lacht sich ins Fäustchen, denn verkauft ist der "Stoff" allemal. Sie ist der eigentliche Gewinner der Panik und hat das Geld aus den Taschen des Staates in die Ihrigen "umgeleitet". Unfassbar!

Und die Sache ist harmlos, wie bereits von mir zu Beginn vermutet. Die "Hoffnung" ruht jetzt auf der vermuteten 2ten Welle, in Analogie zur spanischen Grippe 14/18. Die Hoffnung stirbt eben immer zuletzt, auch wenn der Patient noch lebt.

"Philipp Rösler (FDP) sagte, er bemühe sich im Ausland um Interessenten für 2,2 Millionen Impf-Dosen. Die Ukraine habe bereits zugesagt, einen Teil davon zu kaufen. Laut Rösler liegt das Finanzrisiko bei den Bundesländern. Diese hätten 50 Millionen Dosen geordert, weil man zunächst zwei Impfungen pro Person für nötig hielt. Es reiche jedoch eine."

Interessant ist es zudem, die Volten der Wissenschaft und der "public Schwätzer" im Lande zu beobachten. "Es hätte ja noch viel schlimmer kommen können..."!

Gewiss doch - vielleicht bebt morgen ja die Erde und zieht mir den Boden unter den Füßen weg. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass ich auf Neuschnee ausrutsche und mir die Haxen verstauche.



Donnerstag, 10. Dezember 2009

Press Conference: Obama Oslo







Erste Rücktrittsforderungen an Guttenberg

Hi world,

die ersten Forderungen nach einem sofortigen Rücktritt des Bundesministers für Verteidigung werden laut geäussert.
  • Verteidigungsausschuss-Mitglied Inge Höger (Linke) forderte Guttenberg zum sofortigen Rücktritt auf. Er habe schon früh von der hohen Zahl ziviler Opfer gewusst.
  • DIE WELT
  • 349 Google News Artikel fordern den Rücktritt von Guttenberg

update:

FR-online:"In der Union heißt es, Guttenberg müsse mehr denn je "aufpassen, dass er nicht irgendwo daneben tritt". Arnolds SPD-Parteifreund Hans-Peter Bartels findet, der Minister spiele "ein gefährliches Spiel mit seiner Glaubwürdigkeit".

Wird Guttenberg bald zurücktreten?

Hi world,


update-flash: SPON sieht Guttenberg bereits in Gefahr. Zitat: "Die Schlagzeile elektrisiert: Auch das Kommando Spezialkräfte (KSK) war beteiligt, als die Bomben auf die Tanklaster fielen. Und selbst wenn die Rolle des KSK wenig skandalös erscheint - die immer neuen Details können Minister Guttenberg dennoch gefährlich werden."

Verteidigungsminister in Erklärungsnot: Das Rote Kreuz soll schon vor Wochen in einem Bericht den Luftangriff in Afghanistan als völkerrechtswidrig bewertet haben. Guttenberg kannte das Papier - bezeichnete das Bombardement aber dennoch zunächst als "angemessen".


nach der sich weiter hektisch zuspitzenden Informationslage wird Deutschlands Glanzminister bald kaum noch zu halten sein. Einen baldigen Rücktritt sehe ich nunmehr im Bereich des Möglichen.

Wo bleibt die Stellungnahme der Kanzlerin? Wo das Wort der Macht also das Machtwort? Ich beginne, dieses zu vermissen! Oder ist Aussitzen angesagt, wie von Helmut gelernt?



Die Stimmen der Ungeduld mehren sich vehement:

Gab das KSK den Bombardierungsauftrag in Kunduz?

Hi world,

oder: Die Mär vom Einzeltäter (alles wie gehabt, siehe unten)

flash - update:
Zitat: "Leipzig (ots) - An der Planung und den Entscheidungen, die zum Luftangriff auf zwei von Taliban entführte Tanklastzüge bei Kundus am 4. September geführt haben, war ein Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes BND vor Ort beteiligt. Das ergibt sich, nach Informationen der "Leipziger Volkszeitung" (Freitag-Ausgabe), aus streng vertraulichen Unterlagen der Bundesregierung, über deren wesentlichen Inhalt bereits Parlamentarier unterrichtet wurden, die mit der Kontrolle der Geheimdienste befasst sind....."

die Akutzeichen verdichten sich stündlich derart weiter, daß, trotz professionell versuchter, medialer Abwiegelung aus der OP-Info Zelle des BMVg, das KSK und/oder deutsche Schlapphüte doch die entscheidenden Impulse zur Bombardierung der 2 entführten Tanklastzüge in Kunduz gaben. Dazu muss man wissen, dass in AFG regelmässig Tanklastzüge entführt werden. Das ist an sich nichts Besonderes. Kann man in der einschlägigen Literatur (bei Amazon erhältlich) nachlesen und memorieren.

Minister Jung hat diese Tatsache dem Parlament listig verschwiegen, wie ich soeben lese. Mit Sicherheit aus gutem Grund. Denn, so blauäugig ist der Mensch nicht gewesen. Aus Staatsinteresse hat er den Rückzug angetreten und Platz gemacht für den nächsten. - Damit wollte er die Armee und die Verantwortlichen in seinem Kriegsministerium reinwaschen. BTW: Jetzt wissen wir, warum Merkel in der Waschmaschine residiert - zumindest der Berliner Volksmund weiss es :) !

Wenn es sich als wahr erweisen wird, dass dieses ver"heer"ende Bombardement von dieser in jeder Hinsicht fragwürdigen, unkontrollierten und unkontrollierbaren "Armee in der Armee" - mit vieeeel Schlapphutbezug - ausgegangen ist, dann sind die Tage dieser Truppe definitiv gezählt. Eine Demokratie mit Parlamentsarmee wird DAS, also das Kriegsverbrechen von Deutschen, dauerhaft und auch international nicht durchstehen können und wollen. - Zumal 100 Milliarden neue Schulden gemacht werden. - Das Volk muckt zwischenzeitlich auf; auch wenn es die Verantwortlichen möglicher Weise noch nicht bemerkt haben sollten. Für Theodor wird das heute sicher eine sehr lange und sehr unruhige Nacht.

Der Casus zeitigt noch einen wichtigen Nebenaspekt, welcher den Times-Square-Dancer Theo ganz persönlich belasten könnte. Besonders wichtig schien ihm und seinen Medienberatern, sich geschickt als Nachfolger des DEUTSCHEN WIDERSTANDS in Szene setzen zu müssen. Tiefe Verneigungen vor allen möglichen Denk-Mälern waren die Folge, im In- und im Ausland. Nun, wenn der Herr nur ihm passende Teilwahrheiten aus dem IKRK Bericht excerpiert hat - wonach es aktuell schwer aussieht -, dann wird ihm DIESES VERHALTEN derart um die Backe gehauen werden, dass er es fürderhin kaum mehr wagen dürfte, sich in eine solche historische Kontinuität zu stellen. Der Lack und der Napoleonmantel bei der Truppenparade dürften dann ganz schnell verblasst sein. Auch güldene Knöpfe und zivile Uniformimitationen wären zu nichts mehr Nutz. Nein, so geht das einfach nicht.

So, und nur deswegen werden die enormen Kräfte verständlich, die in die nunmehr ans Tageslicht kommenden Verhüllungs- und Verschleierungstaktiken gesteckt wurden und werden. Demokratie heisst jedoch: demos kathrein - Herrschaft des Volkes - und nicht - Dehnung der Wahrheit so wie ich sie will. - Ich seh die schwitzigen Hände und roten Wangen der Obristen auf den Fluren der Hardthöhe förmlich vor mir. Weitere Köpfe werden bald rollen. Denn merke: Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester will Karriere machen - koste es, was es wolle! - Doch dafür reicht es nicht aus, bei der Bergdivision das schwere MG freiwillig geschultert zu haben. Gemeinhin wird man Stabs/-Unteroffizier der Reserve auch erst nach einigen Wehrübungen. Die reguläre Armeezeit wird vorher im Dienstgrad "Ober"-Gefreiter verlassen.... bevor es ins Studium geht. Darüber liest man ebenfalls: NICHTS. - Wahrlich: Armes, unrühmliches Deutschland! Wir benötigen keine MG-Schlepper, sondern kluge Geister. Und davon scheinen wir weiter entfernt, denn je.


update:

Zitat: "Als seinerzeit die so genannten Ob-Leute der Bundestagsfraktionen im Verteidigungsausschuss danach fragten, ob Spezialeinheiten der Bundeswehr an dem Luftangriff in welcher Form auch immer beteiligt waren, lautete die Antwort des inzwischen zurückgetretenen Generalinspekteurs der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, nach Angaben von Dabeigewesenen: Nein." Quelle






TF47 - leider kein neues Tanklöschfahrzeug

hi world,

es wäre schön, wenn TF47 das Kürzel für ein neues Tanklöschfahrzeug in Afghanistan wäre. Doch leider gerät dieser Begriff eher in den Geruch eines Brandbeschleunigers.

Welche Allianz der Vertuscher, Tarner, Trickser und Täuscher da bereits vor den Bundestagswahlen offenbar im Dauereinsatz war, lässt sich heute von aussen bloß vermuten. Nicht die Gruppe 22 des Bundeskanzleramtes (um Dr. Vad),ist die wichtigste (denn sie lässt sich im Organigramm der Waschmaschine via Google in 30 Sekunden ermitteln - wer kann nicht googlen fragt man sich da), nein TF47 kristallisiert sich langsam als Reizobjekt heraus.

Jener Diensthabende in der Nacht des Angriffs ist offenbar nicht nur der medial vermittelte zerknirschte Oberst, dem die Opfer so "unheimlich nahe" gehen, wie der aktuelle weichgespülte Betroffenheitssprech vermuten liese, so dass er in Kur musste - um damit erst mal weg vom Fenster zu sein. Nein, heute erfahren wir zu dem, dasss dieser harmlos in die Linse dreinblickende Soldat offenbar mit allen Wassern gewaschen ist. Auch mit jenem Weihwasser, das ihn als KSK Kommandeur vor Ort offenbar berechtigt ad libitum zu killen - ein moderner 007 - "with license to kill".

Krankhafter Verfolgungswahn eines Elitesoldaten und das nicht zuletzt auch im Lande von der Schäuble Fraktion der Bevölkerung, besonders vor den Wahlen, ins kollektive Gedächtnis eingehämmerte Mantra von den stets und immer aufgrund "ernst zu nehmender Hinweise" "kurz bevor stehenden" Anschlägen haben da eine furchtbare Wirkung gezeigt.

Die Geister sind aus der Flasche und es wird schwer, sie wieder einzufangen. Auf Jungminister und Wirtschaftsführer Theodor kommen eisige Stürme zu. Nicht zuletzt auch durch die durchgesickerte IKRK Stellungnahme aus Genf zu den Ereignissen. Man sollte das IKRK jedoch aus den politischen Diskussionen völlig heraushalten, denn danach gibt es NICHTS mehr auf dieser Erde, das derartige Dinge anzusprechen und korrekt zu bezeichnen in der Lage ist. Jede öffentliche Diskussion in politischen Zusammenhängen schadet seiner Arbeit. - Ob der deutsche Selbstinszenierer aus dem Frankenwäldischen diese Diskussionen jedoch ange überleben wird? Lügen haben halt kurze Beine... Das wird noch ein spannendes Thema. Zudem er als newcomer viele gebypassed hat und: Militärapparate haben ihre eigenen pitfalls und bedürfen sorgsamen Umgangs.... auch durch Zivilisten an der Spitze (eine dennoch gute Sache).

update:
Spiegelleser wissen bekanntlich mehr. So berichtet SPON heute darüber, wer bzw. was die Aufgaben von TF47 eigentlich sind. Zitat:"...
Aktivitäten der "Task Force 47". Unter diesem Namen agiert ... eine kombinierte Einheit von Aufklärern der Bundeswehr, die seit langem, gemeinsam mit Elitesoldaten des KSK, den Schutz des Lagers übernehmen. Die Gruppe hat in dem Camp einen eigenen Befehlsstand mit modernster Technik und soll vor allem mögliche Angriffe auf das Lager frühzeitig aufklären und abwehren. Die KSK-Kräfte in der "TF 47" agieren dabei unter dem Mandat der Schutztruppe Isaf."

update 2:
Und die OP-Info Strategen haben, wohl ahnend den heutigen Tag auch schon vorgebaut, denn :"
Dass neben Klein der eine oder andere KSK-Mann in der Kommandozentrale stand, saß oder ihn gar beriet, wird im Ministerium nicht als Skandal gesehen - dort betrachtet man die Schlagzeilen als Sensationsjournalismus." - Well done! Doch: auch andere haben Denkvermögen als Vermögen.

updates:

Dienstag, 8. Dezember 2009

Deutschland im 30 jährigen Krieg - nur: gegen wen?

Hi world,

es ist, in der Tat, kaum zu fassen. Kaum hat man sein persönliches Geschichtsbild der Nachkriegszeit an die aktuelle Nachrichtenlage angepasst, so ist man gleich wieder gefordert dies ab zu ändern. Geistige Flexibilitätsübungen halten eben jung.

Und immer diese Ammenmärchen vom "Einzeltäter", alles verwirrte Menschen gar! "Negativismus" sagt man in der Sowjetunion dazu. Sie landen in der Regel in der Klappse, werden vom Staat zu Geistesgestörten erklärt. Neu ist mir, dass wir im ach so aufgeklärten Westen offenbar zu den gleichen Methoden greifen und gegriffen haben. Das sollte zu denken geben. - Ob beim Oktoberfestattentat, ob Ohnesorg und gestern: ob Dutschke. Und immer treiben sich - seltsamer Weise - eines oder gar mehrere Schlapphutwesen um die Unglücksstelle herum. Doppelagenten gar, wie es heute heisst. - Warum wurden erkannte Spuren nicht erkennbar verfolgt? Offenbar weil man das nicht wollte. Die Staatsanwaltschaft in Deutschland ist nicht unabhängig, sondern weisungsgebunden und insofern in keinster Weise letztendlich unabhängig. - Eine eher traurig stimmende Erkenntnis. - Die höchste aller Schlapphutstufen ist das Spiel: "Nimm 2" .... Da denke ich an Renate Igel.

Und: Seit wann sind verwirrte und/oder geistige Einfaltspinsel Zielobjekte solcher überbeschäftigten 3-Behördenbuchstaben Maschinenmenschen? - Langsam werd ich in der Tat stinkesauer, welche Bären man dem Volk hier, und das ist offensichtlich, aufbinden will. In der Hoffnung es funktioniert - erfahrungsgemäß! - Man muss doch wirklich kein Chemieprofessor sein, um zu erkennen, was da ab geht.

Teleologisch gesehen, ist das die inszenierte "Strategie der Spannung" in ihrer reinsten Form, produziert nach dem einschlägigen "field manual" das über den großen Teich zu uns geflogen wurde. Eine solche Betrachtungsweise loest das alles widerspruchsfrei in sich auf. - Respekt für Bundeskanzler Schmidt, dass er das alles nicht allzu hoch kochen lies, seinerzeit und dennoch die contenance wahrte. Eine echte Herausforderung. Das war in der Tat staatsmännisch gehandelt.



Sonntag, 6. Dezember 2009

Twitter - Limit Abfrage

An alle php Programmier Fans,

und für alle Freunde der XML TWITTER - API. Hier die Abfrage des Stundenlimits - wichtig für einige Projektideen. Man achte auf die "fachgerechte Verschachtelung" des Minuszeichens in den zurück gegebenen Namen des Objekts. Normalerweise darf so etwas nicht vorkommen. Hat mich knapp 2 Stunden gekostet. :) Hier der funktionierende Code, damit es anderen erspart bleibt...:

?php

$url1 = 'http://twitter.com/account/rate_limit_status.xml';
$book = simplexml_load_file($url1);
//kontrollprint
//print_r ($book);

$verbleibend = $book->{'remaining-hits'};
$stundenlimit = $book->{'hourly-limit'};
$resettimesec = $book->{'reset-time-in-seconds'};
$resettime = $book->{'reset-time'};


Dienstag, 17. November 2009

Oscar Lafontaine leidet an einem Malignom



Wie die Medien soeben bekannt geben, leidet Oskar Lafontaine an einem Malignom (also einem bösartigen Tumor) und wird noch diese Woche operiert werden. Mehr wurde darüber nicht bekannt und es wäre auch gut, wenn dem so bliebe. Jeder hat eine private Sphäre. - Ich wünsche ihm, von hier aus, all die Kraft, die ein Mensch benötigt, um mit einem solchen schweren Schicksalsschlag umzugehen. - Die deutsche Politik, das ist mir jetzt schon klar, wird sich damit verändern. In welche Richtung? Das sollte ebenfalls klar sein! Nur er hatte die Wortmacht, die Linke zusammen zu halten. Sie wird zerfliessen, wie Butter in der Wüste. Leider wird es dann kaum noch ein Gegengewicht zu den restaurativen Bestrebungen des herrschenden Zeitgeists geben. - Politik mit halbem Einsatz geht eben nicht.


Montag, 16. November 2009

Mittwoch, 11. November 2009

Samstag, 31. Oktober 2009

Der neue BGM relativiert die Schweinegrippe Gefahren


Kaum im Amte, schon ein bedeutsames Statement für alle diejenigen, die es verstehen können. Der neue BGM, Herr Dr. Philipp Rösler, rückt, ganz sachte, von der WHO Panik Linie ab und relativiert die Schweinegrippegefahr. Damit liegt er auf der gleichen Linie, welche dieses Blog schon zu Beginn dieser, in den USA angerührten Globalpanik, konsequent vertreten hat. Danke schön! Das war sachgerecht und gut! Ein guter Einstand. Weiter so!






Westerwelle das Sprachgenie: "ti-eitsch"? Negativ!


fuuurchtbar...... na so was.... "The Aufschwung ist da!... Das ist doch nur noch peinlich für die nächsten 4 Jahre.... Da merkt man den ehemaligen Realschüler mit der grossen Klappe... bitte den "ti-eitsch" üben, in der Bundessprachenschule in Hürth. Vielleicht gibt´s ja auch Privatunterricht dort. Oder?



Freitag, 30. Oktober 2009

Unglaublich, was diese Alte da absondert


... Mauer, Stacheldraht, Bautzen, Stasi, Diktatur, Planwirtschaft, ... alles nie gewesen. Was? Alles Lüge. Es gab keinen Schiessbefehl am antikapitalistischen Schutzwall. - Klar doch!

Sie lebt in der Vergangenheit. Eine aussterbende Spezies. 40 Jahre reichen - für immer!

"Was wir geschaffen haben!", Tja, was denn? Papp-Trabis, "konkret" - Finanzierung, RAF - und Carlos Unterschlupf, Schalck-Golodkowski´s KoKo, Diebstahl fremden Eigentums, Strauss - Kredit... Diktatur, Meinungsunterdrückung, - jaja, das sind tolle Leistungen, wirklich!

Und das alles, um in Wandlitz einen billigen West-Abklatsch in Mief-und-Moder-Ton leben zu können. Dabei den Menschen aus den Provinzen das verwehrt, was man sich selbst grosszügigst zubilligte. - An der DDR gibt es NICHTS zu verklären.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

In wie weit war die RAF eigentlich fremdgesteuert?


Es tun sich, bei genauerem Hinsehen und Nachdenken, aus der zeitlichen Distance der Geschichte, doch immer dollere Fragezeichen auf, wenn man die Literatur der letzten Jahre etwas präziser verfolgt. Eines war die RAF demnach sicher nicht: eine politische Bewegung, wie es viele gerne glauben wollten und wollen. Nö! Keine Spur! - Das war schlicht eine Bande von Kriminellen. Jedoch keine schlichte Bande. - Die große Frage, die sich heute stellt, und die öffentlich noch nicht beantwortet wurde, ist: In wie weit war die RAF bzw. ihre mörderischen und kriminellen Taten tatsächlich fremdgesteuert? Ein heikles Kapitel deutscher Geschichte, das andere oftmals anders sehen möchten. - Noch einen weiteren, interessanten Aspekt gäbe es ebenfalls zu berichten....


Links:





Montag, 26. Oktober 2009

Fragezeichen. Der Neue - ein Blender ?




Große und inhaltlich tiefer gehende Fragen darf man in der Mediendemokratie und im YT Zeitalter nicht mehr öffentlich stellen. Die Fassade bröselt bereits beim leichten Zupacken. Als Wirtschaftsminister und als "sockpuppet" mag er ja noch durchgegangen sein, denn: Wirtschaft findet ja bekanntlich in der Wirtschaft statt. Er richtet in der Wirtschaft keinen Schaden an und die Wirtschaft benötigt das Ministerium nicht für ihr business. - Und deswegen kommt es auf diesem Posten auf einen mehr oder weniger grossen Aufschneider und "bussi-man" auch nicht an. Sein Drei-Mann Unternehmen des deutschen Mittelstands waren exactamente: "Seine Durchlaucht Theodor, sein Vater und eine Sekretärin." Wow! Blendend! Nicht wahr?!

Doch....
als Bundesminister der Verteidigung? Hier liegen die Dinge etwas anders. Hier haben seine Vorgänger keine militärischen Erfahrungen gehabt. Struck kommt aus der Universitätsverwaltung. Ob er später erst Motorradfahren lernte, weiss ich nicht. - Sicher ein Vorteil. Und "Der Neue?" -

Klar, er hat. Wie könnt es auch anders sein. War Unteroffizier bei der selbsternannten Elitetruppe, den Gebirgsjägern. Die haben auch noch Mulis! Das ist besonders vorteilhaft für den Hindukusch. Und bald werden wir sicher auf den Web-Seiten des Ministeriums lesen und hören können, welch ein toller Hecht der Adelige bei der Armee mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewesen war. Vielleicht lassen sich ja noch ein paar Stubenkameraden aus der Grundausbildung auftreiben. Wohnt man als "Uffz" nicht auf einer 2 Mann Stube? Ran also, ihr Reporter an den Speck! Und immer an den Leser denken!

Ob er auch mal Gefreiter war? Er ist "immerhin" Unteroffizier der Reserve. Zumindest das Wort Offizier ist in Unteroffizier ja auch enthalten. Und wenn man den bisherigen Demagogien folgt, war Guttenberg doch schon nahezu Offizier. Nicht wahr? Oder etwa nicht? Doch, kein Zwifel! Klar! Rühren! - Was nutzt es denn, schon einen Verwandten im dt. Widerstand aufweisen zu können? Und das noch über 3 Ecken? Haben wir das klare Denken schon komplett aufgegeben? Das dient doch eher der Anästhesie der Massen, als dass es irgend eine reale Bedeutung hätte. - Seit wann werden Gedanken und Einstellungen gar vererbt?

Ich sehe das komplett anders: Mit dem Amt als Ressortchef haben diese volkstümelnden Vergleiche nichts, aber auch gar nichts zu tun. In verflossenen Zeiten war Landesverteidigung, - es geht hier um Entscheidungen über Leben und Tod von Soldaten (auch wenn man Turnschuhe trägt) - stets und immer Sache der Alten, der Erfahrenen, derjenigen, die ihr Leben gelebt, einige Weisheiten gewonnen und persönlich nicht mehr viel zu gewinnen oder zu verlieren hatten. - Doch heute ist das alles zu einem blossen unwürdigen Medienspektakel verkommen.

Meine Prognose: Herr BM Zu Guttenberg wird sich sofort und unverzüglich vehement für ein stärkeres, ausschliesslich militärisches Engagement der Bundeswehr im Süden Afghanistans einsetzen. Als Transatlaniker. Die Generalität wird selbstredend mittun. General a.D. Naumann gibt da den Ton vor. - Durchlaucht wurden schliesslich von der CSU systematisch, und das über Jahre, und nicht erst seit gestern, dazu aufgebaut. In den Augen der "Grössten und einzigen Supermacht der Welt" sicher ein hervorragender "Glücksfall".

Er wird auch gar nicht anders können, als dieser sinnlosen Truppenverstärkung in Süd - AFG zunächst das Wort zu reden. Er wird ein Strauß II sein. Damit wird er seine Pflicht und Schuldigkeit getan haben und dort wird auch, die ihm mit seiner Berufung zugedachte Aufgabe enden. Er wird dem 4 Sterne McChrystal in dessen Fußstapfen folgen; eben sein deutscher Stallbursche sein! Natürlich wird er sich öffentlich vehement dafür einsetzen, die Kollateralschäden an der Zivilbevölkerung "so gering wie nur möglich" zu halten. Viel davon bekommen wir in D eh nicht mit. - Für diese Dienstleistung wird man ihn schon sehr bald im Oval Office begrüssen. Bin ich mir recht sicher.

Die Sargindustrie in AFG und in Deutschland dürfte davon als Erste bereits in kurzer Zeit schwer profitieren - und jener Adelige wird uns dann mit ernster Miene erläutern, warum das genau so sein MUSS! Vielleicht trägt er unter dem Maßanzug dabei das AC/DC Shirt. - Des einen Tod, des anderen Brot. Da ändert sich nichts daran - das war schon immer so. Nur dass es so evident wird, das ist neu in diesem Land.

Dann werden die Taliban in AFG ausgerottet worden sein. Das geht, kurzfristig und Schlagzeilen heischend. Das kann man, zweifellos, militärisch auch erreichen. - Doch leider wäre damit noch nicht genug. Denn: als nächsten schritt müsste man, konsequent durchdacht, anschliessend auch all jene paschtunischen Flüchtlingslager in Pakistan im Grenzland angreifen und irgendwie gewaltsam "abwickeln". Wehrlose, arme, hungrige, bildungslose Menschen. Denn aus diesen Lagern rekrutieren sich die künftigen Taliban - 60.000 Jungen im Alter von 16 Jahren bringen diese Umstände jährlich hervor. Wer einiger Massen mit der Materie bekannt ist, der weiss das. - Doch der deutsche Mob, bzw. die hergestellte Öffentlichkeit ist´s zufrieden mit den Parolen: tötet sie. Und dann töten wir eben. Ist ja auch weit weg - und "was geht mich irgend so ein Kanake in der Pampa an?". So antworten Jugendliche, hier und heute, wenn sie danach befragt werden.

Ich bete zu Gott, dass meine Gedanken so nicht wahr werden, befürchte allerdings insgeheim das Gegenteil. Die Zukunft wird es zeigen.

Samstag, 17. Oktober 2009

Freikauf von der Wehrpflicht in der Türkei ! Aha!

Schon gewusst? Ich bis heute nicht. Doch der Kauf eines Döner nebenan, brachte mir neues Wissen. Demnach gilt auch heute:

In der Türkei können sich Türken, die sich im Ausland aufhalten von der Wehrpflicht weitgehend freikaufen. Lediglich ein 3-wöchiger Wehrdienst ist verpflichtend. - So kommt die Türkei zu Devisen fürs Staatssäckel und der Geheimdienst kann sich die geeignetsten Kandidaten aus der ganzen Welt "herauspicken", da sie alle nackert vor der Staatsgewalt stehen. Interessant. Ob das nach dem Beitritt der Türkei auch mal deutsches Recht werden wird. EU-weit, versteht sich..... Ich bin sprachlos...

Hier einige weitere Infos zu diesen Sachverhalten...

Quellenangabe am Ende des Textes, der als Zitat (rot unterlegt) hier mit angefügt ist.

update: dieser Blogbeitrag findet grosses Interesse und hat dolle Klick-Raten.... hmmm.. nun denn

Was ist die "Freikaufsregelung"?

Die "Freikaufsregelung" bzw. Ableistung eines stark verkürzten Militärdienstes gegen die Zahlung einer hohen Summe wird im Gesetz "Militärdienst mit Devisenzahlung" (Dövizle Askerlik Hizmeti) genannt. Erläutert wird sie in der 1. Zusatzklausel des Gesetzes zum Militärdienst (Art. 1111).

Die Möglichkeit des Freikaufs ist nicht wirklich neu: Die Wehrpflicht wurde im Osmanischen Reich zum ersten Mal 1842 eingeführt. Schon ab 1856 gab es eine "Freikaufsregelung" für nichtmuslimische Untertanen im wehrpflichtigen Alter. Viele orthodox-anatolische Griechen sowie Armenier - Angehörige der zwei großen nichtmuslimischen Gemeinden - waren u.a. auch im Handelswesen tätig und konnten dies in Anspruch nehmen. Die hohe Wehrersatzgebühr stellte schon damals eine wertvolle Einnahmequelle für Militär- und Staatsetat dar.

Auch nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches wurde es per Gesetz in der Geschichte der Republik mehr als zehn Mal für kurze Zeiten ermöglicht, durch Zahlung einer hohen Summe einen stark abgekürzten Militärdienst abzuleisten, um den Überschuss der Wehrpflichtigen für den Staat und die Armee gewinnbringend zu verwerten.


Wer kann die "Freikaufsregelung" in Anspruch nehmen?

Eine dauerhafte Regelung zum "Freikauf" gibt es nicht für in der Türkei lebende Wehrpflichtige; das Gesetz wird im Inland nur zeitweise und befristet angewendet. In den Zeiten, in denen eine Inanspruchnahme der "Freikaufsregelung" im Inland möglich ist, ist sie keinesfalls ein "Jedermannsrecht". Allein die Zahlung der festgelegten hohen Summe geht über die Verhältnisse eines Durchschnittsbürgers in der Türkei weit hinaus. Außerdem werden die Kandidaten durch eine nur scheinbar gerechte Lösung ermittelt: Damit ist es praktisch kaum möglich ohne Beziehung oder Bestechung in den Genuss dieses "Privilegs" zu kommen.


Privileg für Arbeitsimmigranten

Eine dauerhafte Regelung zum "Freikauf" gibt es nur für die türkischen Staatsangehörigen, die als Arbeitsimmigranten im Ausland leben und dies auch entsprechend nachweisen können. Gründe für eine dauerhafte Einführung der "Freikaufsregelung" waren:

- Die reguläre Dauer des Militärdienstes (mindestens 8 Monate) gefährdete den Aufenthaltsstatus der im Ausland lebenden Arbeitsimmigranten. Damit war auch ihre Beschäftigung bzw. ihr Berufsleben beeinträchtigt.
- Die Arbeitsimmigranten aus der Türkei sowie ihre Kinder leben ausschließlich in Industrieländern, die ein hohes Pro-Kopf-Einkommen aufweisen, das weit über das in der Türkei hinausgeht. So stellen die Beträge, die von diesen Menschen in ausländischer Währung eingetrieben werden, für das Militär und den Staat eine beachtliche Deviseneinnahme dar.

Die Gesamtsumme, die für den "Freikauf" festgelegt ist, beträgt 5.112,92 Euro. Dieser Betrag kann wahlweise auch in Raten bezahlt werden. Bei der Ratenzahlung muss die erste Rate (1.278,23 Euro) gleich bei der Antragstellung bezahlt werden. Der Restbetrag (3.834, 69 Euro) kann bis zur Vollendung des 38. Lebensalters in höchstens 3 Raten bezahlt werden.

Die Wehrpflichtigen, die gegen Zahlung der Wehrersatzgebühr den abgekürzten Dienst ableisten, haben keinerlei Verfügung darüber, wie ihr Geld verwendet wird!

Zu einem 21-tägigen Dienst ist man trotzdem verpflichtet Nach Zahlung der Summe ist noch ein 21-tägiger Militärdienst in der Türkei abzuleisten. Eine völlige Freistellung von dem Dienst durch den "Freikauf" ist z.Z. nicht möglich, auch wenn es dies in den vergangenen Jahren gab.

Wehrpflichtige, die zwar formell die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der "Freikaufsregelung" erfüllen, aber das 38. Lebensjahr bereits vollendet und bis dahin keinen Antrag auf "Freikauf" gestellt haben und Wehrpflichtige, die die Raten nicht bezahlt haben bzw. dem 21-tägigen Dienst nicht nachgekommen sind, können mit einer sofortigen Zahlung von 7.668,00 Euro bei Antragstellung den "Freikauf" trotzdem noch in Anspruch nehmen.

Mit anderen Worten, es gibt für die Inanspruchnahme des Freikaufs keine Altersgrenze, solange sich der Betroffene im Ausland mit einem nicht gültigen türkischen Pass zurecht findet und eine Reise in die Türkei vermeidet. Die Zeit, in der der Wehrpflichtige als "Musterungsflüchtig" oder "Deserteur" gegolten hat, wird aus strafrechtlicher Sicht nicht wirklich berücksichtigt, sofern der Betroffene bereit ist, die genannten erhöhten Summe bzw. den restlichen Betrag gleich zu bezahlen. Aber die Betreffenden sind weiterhin verpflichtet, den 21-tägigen Militärdienst abzuleisten.


Worin besteht der abgekürzte Dienst?

Der 21-tägige Dienst kann bis zur Vollendung des 38. Lebensalters in einer beliebigen Einberufungsperiode (Celp dönemi) abgeleistet werden. Die Einberufungen finden jährlich am 2. und 3. Januar, am 1., 2. und 3. April; am 1., 2. und 3. Juli und am 1., 2. und 3. Oktober statt. Der Antragsteller kann das Datum der Einberufung beantragen und erhält daraufhin den Einberufungsbescheid zugeschickt. Der abgekürzte Dienst wird unter äußerst flexiblen Bedingungen abgeleistet und hat Berichten zufolge mehr den Charakter einer ideologischen Indoktrination als eines körperlichen Drills. Der 21-tägige Dienst besteht aus einer militärischen Grundausbildung und wird bei der Brigadekommandatur für Soldatenausbildung (Burdur Er Egitim Tugay Komutanligi) in Burdur abgeleistet, einer Kleinstadt im Südwesten der Türkei.

Nach vorliegenden Berichten wird der Dienst unter relativ günstigen Bedingungen abgeleistet. Es soll möglich sein, per Handy in der Kaserne zu telefonieren, Mahlzeiten aus nahe liegenden Restaurants zu bestellen und weitere Privilegien in Anspruch zu nehmen, die in einer normalen Kaserne keinesfalls toleriert würden. Einigen Berichten zufolge verlässt man die Kaserne, "ohne eine einzige Kugel abgefeuert zu haben".

Ab der zweiten Woche besteht etwa die Hälfte der Grundausbildung aus der obligatorischen Teilnahme an Vorträgen, die darauf bedacht sind, die im Ausland lebenden Türken im Sinne des Militärs ideologisch zu beeinflussen. Einige dieser Vorträge tragen beispielsweise folgende Titel: Der Terror (zur PKK), Unsere geopolitische Lage (zu den an die Türkei angrenzenden Nachbarstaaten und ihren Plänen), Türkisch-armenische Beziehungen, Lobbyarbeit im Ausland, Nationalismus und Atatürk, Bürgerkunde für Doppelstaater etc.

Ebenso ist man verpflichtet zur Teilnahme an einer "Konsultation" mit einem hochrangigen Soldaten und einer anschließenden anonymen Umfrage, bei der es u.a. auch um die den Teilnehmern bekannten "feindlichen" Organisationen oder Personen im Ausland geht. Freiwillige würden gar ermuntert, eigenständig einen schriftlichen Bericht über ein vorgegebenes Thema anzufertigen. Nach Zahlung des Freikaufbetrags und Ableistung dieses Dienstes erhalten die Wehrpflichtigen die Entlassungsbescheinigung (Kesin terhis belgesi), die als Nachweis gilt, dass die Wehrpflicht erfüllt wurde.


Recht auf "Freikauf"?

Es ist deutlich, dass die "Freikaufsregelung" keineswegs auf einer Anerkennung der Rechte und Freiheiten des Individuums seitens des Staates beruht. Im Gegenteil: Es ist ein deutliches Bespiel dafür, wie Rechte und Freiheiten der Menschen per Gesetz ausgeraubt, soziale Ungleichheiten hergestellt und ausgenutzt werden. Während die Zahl der Deserteure in die Tausende reicht und Tausende von wehrpflichtigen Männern durch den Zwang zur Erfüllung der Wehrpflicht zum Töten gezwungen werden, schaffen Staat und Militär Privilegien für bestimmte Gruppe, nötigen diese Menschen, die Kosten der Gewalt und des Kriegswahns mitzutragen und sich mit dem Zwang der Wehrpflicht abzufinden.

Während die Menschen widerwillig und durch den Zwang des Staates und der Gesellschaft ihr Leben riskieren, die Schikane und Herabwürdigung der Armee über sich ergehen lassen, werden die "besser verdienenden Bürger" erpresst, die ihrem ganz natürlichen Instinkt folgen, ihr eigenes Leben und die der anderen zu beschützen.

Das türkische Verfassungsgericht beschloss, dass die "Freikaufsregelung" das verfassungsrechtliche Prinzip der Gleichheit nicht verletzt. Alleine der Konflikt zwischen der PKK und der türkischen Armee kostete in den letzten 15 Jahren über 30.000 Menschenleben. Angesichts der Tatsache, dass dies ohne Wehrpflicht nicht möglich gewesen wäre, ist dieser Beschluss als selbstherrlicher Zynismus des türkischen Staates anzusehen. Es ist ohne Zweifel eine verkappte Maßnahme, um das sogenannte Recht auf "Freikauf" mit der rechtstaatlichen Fassade in Einklang zu bringen.


Was können Doppelstaater und Immigranten mit türkischer Staatsangehörigkeit tun?

Wehrpflicht sowie Militär sind höchst verabscheuungswürdige Formen der organisierten Menschenverachtung. Sie sollten in keiner Form unterstützt werden.

Wir raten deshalb Doppelstaatern, sich nicht mit dem "kleinerem Übel" des Freikaufs abzufinden und rechtzeitig die türkische Staatsangehörigkeit aufzugeben. Mit der von den türkischen Behörden ausgestellten Rosa Karte können Sie auch nach der Ausbürgerung ohne nennenswerte Nachteile oder Einschränkungen in der Türkei leben.

Sollten Sie keine weitere Staatsangehörigkeit haben, so erkundigen Sie sich frühzeitig, ob Sie in Deutschland die Einbürgerungsvoraussetzungen erfüllen. Bei den entsprechenden Behörden und Beratungsstellen werden Sie genügend Informationen zur Einbürgerung erhalten. Nutzen Sie die Zeit, in der der Militärdienst zurückgestellt wird, für Ihre Ausbürgerung!

Haben Sie einen Teil des Freikaufsbetrages bereits bezahlt, so können Sie ihn nur dann zurückerstattet bekommen: a) wenn Sie die türkische Staatsangehörigkeit aufgeben oder aus der türkischen Staatsangehörigkeit entlassen werden; b) wenn Sie sich aus gesundheitlichen Gründen ausmustern lassen.


Wie können Sie sich ausmustern lassen?

Sie können in Deutschland im türkischen Konsulat einen Antrag auf Ausmusterung stellen, wenn Sie glauben, dass Sie aus gesundheitlichen Gründen für die Armee "untauglich" sind. Dafür benötigen sie einschlägige medizinische Atteste von Ärzten, die von den türkischen Behörden anerkannt werden. Die türkischen Konsulate haben eine Liste dieser Ärzte vorliegen. Die Atteste und alle weiteren relevanten Dokumente müssen in beglaubigten türkischen Übersetzungen vorliegen. Der Antrag wird zuerst vom Konsulat geprüft, dann an die zentrale Gesundheitsbehörde des Nationalen Verteidigungsministeriums weitergeleitet und dort entschieden.

Wenn die Gesundheitsbehörde das Attest für die Ausmusterung nicht ausreichend findet, was in der Regel der Fall ist, müssen Sie sich in einem Militärkrankenhaus in der Türkei erneut untersuchen lassen. Solange Sie keine gravierende körperliche Behinderung haben, sollten Sie mit einer Aufforderung der Militärbehörde zu einer weiteren Untersuchung in der Türkei rechnen. Auch wenn der Antrag im Ausland gestellt werden kann, akzeptiert das türkische Militär die ausländischen Atteste in der Regel nicht und fordert eine weitere Untersuchung in bestimmten türkischen Militärkrankenhäusern, die ihnen ebenfalls vom Konsulat bekannt gegeben werden.

Das Verfahren zur Ausmusterung in der Türkei gilt auch dann, wenn sie als deutscher Staatsangehöriger untauglich gemustert wurden und eine entsprechende Untauglichkeitsbescheinigung vorlegen können.

Wenn Sie ausgemustert worden sind, den Freikaufsbetrag aber schon teilweise bezahlt haben, bekommen Sie den Betrag nach einer entsprechenden Anforderung zurückerstattet.


Was passiert, wenn man die Wehrpflicht völlig ignoriert?

Wenn Sie bezüglich der Zurückstellung des Militärdienstes nichts unternehmen und mit Hilfe Ihrer weiteren Staatsangehörigkeit ohne Probleme gelebt haben, sollten Sie die Einreise in die Türkei vermeiden. Für die türkischen Behörden ist Ihre zweite Staatsangehörigkeit irrelevant: Sie würden dort wie ein Fahnenflüchtiger behandelt und der Rekrutierungsbehörde überstellt. Da die doppelte Staatsangehörigkeit seitens des deutschen Staates sowieso unerwünscht und eigentlich nicht gestattet ist, aber faktisch ignoriert wird, sollten Sie nicht davon ausgehen, dass das deutsche Konsulat sich einsetzen würde, um Ihre Zwangsrekrutierung zu verhindern - schon gar nicht in der Türkei.

Wenn Sie zurückgestellt worden sind, aber trotz des vollendeten 38. Lebensjahres weder den Freikaufsbetrag bezahlt noch Dienst abgeleistet haben, wird Ihr türkischer Pass vom Konsulat nicht mehr verlängert. Da Ihr Pass in Deutschland zugleich als Ihr Personalausweis gilt, werden Sie auch nicht mehr im Besitz eines gültigen Ausweises sein. Dies wird Ihnen sicherlich Schwierigkeiten bereiten, wo und wann immer Sie sich ausweisen müssen.

Wenn Sie keine deutsche Staatsangehörigkeit, lediglich einen Aufenthaltstitel haben, ist dieser an ein gültiges Ausweisdokument gebunden. Nach Paragraph 52 Abs. 1 Nr. 1 AufenthG kann der Aufenthaltstitel widerrufen werden, wenn es keinen gültigen Pass oder Passersatz mehr gibt. Wenn Sie sich in einem solchen Fall für eine Passverlängerung an das türkische Konsulat oder Botschaft wenden, werden Sie mit Sicherheit mit der Bedingung konfrontiert, zuerst die Wehrpflicht zu erfüllen bzw. sich mit der Zahlung von 7.668,00 Euro freizukaufen.

Weil die Passpflicht von den deutschen Behörden an "zumutbare Bedingungen" geknüpft wird und die Behörden die Ableistung des Militärdienstes als zumutbar erachten, wird auch die Zahlung für die "Freikaufsregelung" als zumutbar angesehen. Auch die Ablehnung des Militärdienstes, z.B. wegen Kriegsdienstverweigerung, ändert für die deutschen Behörden nichts daran.

Eine Abschiebung in einem solchen Fall ist aber ziemlich unwahrscheinlich, solange sie verheiratet sind, Ihre Ehefrau im Besitz der deutschen bzw. einer anderen EU-Staatsangehörigkeit ist und Sie im Besitz einer "Niederlassungserlaubnis" oder einer "Aufenthaltserlaubnis" sind. In diesem Fall könnten sie folgendes Vorgehen in Erwägung ziehen, um die Zahlung für die "Freikaufsregelung" zu verweigern: Sie sollten sich rechtzeitig und nachweisbar vor Ablauf des Passes um eine Verlängerung des Passes bemühen. Wenn dann die Gültigkeit Ihres Passes ausläuft, können sie einen Antrag auf "Reiseausweis für Ausländer im Inland" stellen. Gegen einen ablehnenden Bescheid können Sie Klage einreichen. Während das Verfahren anhängig ist, sollten Sie parallel einen Ausweisersatz für die "Niederlassungserlaubnis" oder "Aufenthaltserlaubnis" beantragen (nach Paragraphen 5ff Aufenthaltsverordnung). Für dieses Verfahren ist es unbedingt sinnvoll, einen Rechtsanwalt hinzuziehen.

Übrigens sollten Sie nicht davon ausgehen, dass Sie irgendwann aus der türkischen Staatsangehörigkeit entlassen würden, da diese Regelung vom türkischen Parlament aufgrund der steigenden Zahl der Staatenlosen und durch den Druck der deutschen Behörden 2003 abgeschafft wurde.


*

Quelle:
Rundbrief KDV im Krieg - Ausgabe Juli 2007
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Montag, 21. September 2009

Freitag, 18. September 2009

Prügelpolizisten in Berlin ab 2010 nicht mehr anonym

Die Prügelvideos aus Berlin haben dort offenbar ab 2010 von den Beamten dort so sicher nicht erwartete Folgen. Sie können sich bei ihren "Kollegen" bedanken.

"Ab 2010 sollen Berliner Polizisten einzeln identifizierbar sein: Nach Angaben von Polizeipräsident Dieter Glietsch bekommen die Beamten mit neuen blauen Uniformen ab dem nächsten Jahr zugleich ein Namens- und Nummernschild, das sichtbar getragen werden muss." meldet "BILD".

Dank Telezoom der Demoteilnehmer dürfen die Namensschilder auch gerne sehr klein ausfallen. - Nun wird es sich mancher 3fach überlegen ob er denn "hinlangt".

Nach Angaben der Zeitung hat der Berliner Datenschutzbeauftragte bereits sein Einverständnis gegeben. «Wir haben nichts dagegen, dass Polizeibeamte als öffentliche Amtsträger mit Klarnamen zu erkennen sind», sagte seine Sprecherin Anja-Maria Gardain. Die Informationsfreiheit gebiete, «dass sich Amtsträger nicht in die Anonymität flüchten». Personalvertreter lehnten die individuelle Kennzeichnung bislang ab.

Wahrscheinlich spriesst dann im Internet ein neues mash-up auf. Beispielsweise: www.polizistennummern.net. Selbsternannte "Polizeispotter" werden dann, wie plane-spotter, sicher ein neues Hobby finden - ey und noch in google Map eintragen. Dann hat der Polizist keine Ausrede mehr bei seiner Freundin..... Ob das wirklich hilft?


Wo war doch Nummer 022200222 sipgate Click2Dialam 13. 01.2010 gesehen worden?

Mich hat heute die 022333222 sipgate Click2Dialblöd angemacht! Echt? Die 022333222 war doch schon mal aufgefallen , siehe forumseintrag #12233bd2...

update: Heute ist ein erneuter Fall von Prügelvideo aufgetaucht. Da dieser Blog aber kein Prügel-von-Staat Blog sein soll, verzichte ich auf die Einbindung. Es kann sich jeder leicht vorstellen, was passiert ist. - Siehst Du das eine Video, kennst Du das andere schon :)



Montag, 14. September 2009

Was geschah wirklich in Berlin? Blaues t-shirt, braunes Säckchen


Viele Fragen stellen sich, und das nicht nur im Hinblick auf das Verhalten der Polizisten, sondern auch im Hinblick auf das Verhalten des Menschen mit dem blauen T-shirt und dem braunen Säckchen auf dem Rücken..

Das ZDF berichtete wie folgt:



Demnach erhielt eine Person einen sog. Platzverweis. Hier die zugehörige Pressemitteilung der Berliner Polizei. Darin heisst es u.a.

"Trotz wiederholter Aufforderungen, den Ort zu verlassen, störte insbesondere ein 37-Jähriger weiter. Die Beamten erteilten ihm schließlich einen Platzverweis. Nachdem auch dieser wiederholt ausgesprochen worden war und der Mann keine Anstalten machte, dem nachzukommen, nahmen ihn die Polizisten fest. Hierbei griff ein Unbekannter in das Geschehen ein und versuchte, den Festgenommenen zu befreien, was die Beamten mittels einfacher körperlicher Gewalt verhinderten. Der Unbekannte entfernte sich anschließend vom Tatort. Der 37-Jährige erlitt bei seiner Festnahme Verletzungen im Gesicht und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus."-

Und hier ist noch ein neu bei YT aufgefundenes Video, welches die Situation aufzuhellen möglicherweise in der Lage ist. - Und es war doch die Polizei offensichtlich selbst, die das Fahrrad des besagten Blauträgers mit braunemk Säckchen "wegschubst". Dieser verlangte in der Tat, provokativ, das sollte klar sein (!), die Dienstnummer.

Und dann hat die Staatsgewalt daselbst im wahrsten Sinne des Wortes "zugegriffen" und ihn "zurückgeholt". Das hätten sie man besser sein lassen - bis zur nächsten Demo mit dem Herrn im blauen t-shirt. Als Ikone und Vorbild würde ich diesen Geist sicher nicht bezeichnen wollen.... mal diplomatisch formuliert.




Was dann geschieht, das ist, m.E. zumindest, eines demokratischen Staates absolut unwürdig, - leider:




Der Herr mit dem Fahrrad und dem braunen Lederrucksäckchen auf dem Rücken scheint übrigens das Bad in der Gefahr sehr zu lieben. Offenbar ist er in der Millionenstadt auch kein gänzlich Unbekannter. Denn anderen Orts (siehe 2:38) ist er auch schon in ähnlicher Pose zu einem anderem Zeitpunkt aufgefallen. Das Ganze sieht doch sehr nach gezielter Provokation aus.

Und dafür fehlt mir nun wiederum jegliches Verständnis. - Interessant zumindest...:

Merkwürdig ist hier, dass die Kamera "rein zufällig" mitliest.... diese Clownerien sind übrigens einstudierte Methoden mit wohlfeilem politischen Background.... keine Frage!

Fazit: Eine zu 100% gesteuerte Provokation, auf welche die Beamten leider reingefallen sind. Sie tun mir eigentlich leid. Gleichwohl sie zugeschlagen haben. Das war sicher ein / ihr grosser Fehler, denn der Rucksackträger hat sich ja nicht körperlich widersetzt. - Erst stösst man sein Fahrrad und damit Ihn weg und dann nimmt man ihn wenige Sekunden später fest. Unlogisch - irgendwie schon.
Damit hat die Clown - Protestfraktion in den Medien gepunktet. - Gesichtsverlust für die Polizei, vorübergehend. Diese Videos klären einiges auf, insbesondere gibt es Hinweise auf gesteuerte Aktionen. Diese Personen sind wahrscheinlich nicht rein zufällig an einem Ort zusammen gekommen. Eine NEDA, also eine Protestikone, wird der Kerl sicher nicht werden können. Ich bin sicher, dass man von ihm noch einiges mehr wird erfahren können in nächster Zeit. Warten wir es ab; den genauen Überblick hat man aus der Ferne sowieso nie.

update: SPON dazu


Energie auf dem Holzweg: Der Timber - Tower



http://www.timbertower.de

Nun ja, bisher gibt es Ihn noch nicht bzw. ausschliesslich auf dem Papier...