Donnerstag, 25. Dezember 2008

Textbroken für Kiva.org


Hi world,

gestern habe ich zufällig zum ersten mal von www.Kiva.org erfahren. Dort stellt man Microkredite für Einzelpersonen der Dritten Welt zur Verfügung. Nun ja, auch mit Textbroker.de erarbeite ich mir ja eine Art von Microkrediten :) , habe also schon Erfahrung im Umgang damit.

Kiva sammelt die Gelder und stellt diese als zinslose Darlehen diversen Einzelprojekten (über Agenturen vor Ort, naja die bedienen sich dort selbst wohl reichlich davon ... kann man machen nix. Andre Ländere, andre Sitten .... uiiiii) zur Verfügung. Die Gründungsstory hier in engl..

Man kann schon ab 25 USD mitmachen. Paypal genügt völlig. Alles schmerzfrei. Und das sind bei den aktuellen Kursen so um die 20 EUR. Die habe ich mir mittlerweile rasch erschrieben. Und wenn ich erst mal die neue DRAGON - Software am Laufen habe, dann bin ich nur noch am quasseln - auch auf der Toilette. Hahaha. Das kommt dann alles in den Textbroker.de rein. Die Worte natürlich! Was sonst?

Und wenn das Geld also die Darlehen an die Armen zurückgezahlt wird, dann bekommt man es zurück. Ohne Zinsen, versteht sich. Das ist dann das gute Gefühl oder der "good will". Man muss das wollen, sonst braucht man nicht mitmachen. Abder das tun schon viele :) . Dann kann man die Rückzahlungsbeträge sofort in ein neues Projekt re-installieren, ähhh investieren. So lernt man was über andere Länder und andere Sitten. Und wenn dann mal wieder 20 EUR anfallen sollten, dann gehen die gerne wieder dahin. Eigentlich ist es für mich die virtuelle Fortsetzung des früheren Erdkunde/Sozialkunde/Geschichts-Unterrichts. Mit modernen Mitteln allerdings.

Das ist eine feine Sache. Kritiker meinen zwar, dass die Banken vor Ort durch so was kaputt gehen sollten. Doch im Ernst, ich frage mich: Haben Lehman Brothers wohl jemals Microcredits nach Africa verliehen oder gar in den USA, ihrem Stammland an Arme gegeben? Und die von Lehman Brüdern die sind auch über´n Jordan gegangen oder bin ich da falsch unterrichtet?

Also was soll diese Fragestellung? Suchen in: (Google: Lischka, Spiegel, Microkredite, 2007). Der Konrad Lischka dort, der soll mal bei seinen Computerthemata bleiben, da isser sicher besser aufgehoben, meine ich jedenfalls.





Kommentare:

  1. Kaputt werden dadurch nicht die "Lehman Brothers" gemacht, die natürlich keine "Microcredits" in Afrika vergeben, sondern eigenständige Institute vor Ort, die womöglich entstehen könnten. Die man als Entwicklungshelfer mit aufbauen könnte. Einfach Kapital rüberschaufeln ist nett, aber wie war das noch gleich mit den Lebensmittelpaketen? Die sind bei akuter Not wunderbar, aber als langfristige Entwicklungsstrategie ungeeignet, weil kein Bauer vor Ort mit Gratis-Hilfslieferungen konkurrieren kann. Ebensowenig wie lokale Banken mit Gratis-Kapitallieferungen. Die müssen mehr als 0 Prozent verlangen, um zu überleben. So ist die Argumentation.

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  2. Nun, dieser Kommentar reizt zum Widerspruch, da er in sich nicht schlüssig ist. Zunächst lassen sich Banken, die hypothetisch entstehen könnten, ja keineswegs kaputt machen. Und ein Kredit ist eben kein CarePaket. Er wird zurück gezahlt. Vom Kreditnehmer. In Afrika genau so wie in Europa. Und wenn der Kredit besonders billig ist, so schlagen die Häuslebauer in Deutschland doch genau so zu. Warum sollte man das dem Tansanier verweigern wollen. Die Geldverleiher vor Ort nehmen 18-20 % (Wucher-)zinsen und leben immer noch gut davon. Der Kreditnehmer löst sich wieder von seinen Schulden und wird zur Selbständigkeit angehalten. Warum also sollte man Bankenprotektionismus betreiben, wo man mit Twitpay und Handytransaktionen bereits heute die Banken vollstädnig ersetzen kann. Nein, das ist keine echte, sondern allenfalls eine protekionistische Scheinargumentation.

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